Erlösung




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Der Glaube an die Erlösung der Menschen, speziell der Christen, durch Jesus Christus ist der Kern, die Frohe Botschaft des christlichen Glaubens. Es ist zugleich die am wenigsten verständliche Botschaft. Was ist genau die Sünde, von der wir erlöst sind. Geht es wirklich um lügen, stehlen, ehebrechen usw.? Was genau bedeutet Erlösung? Wieso ist das für mich heute interessant und wichtig? Und wie kann das denn funktionieren, dass Jesus/Christus vor 2000 Jahren mich heute erlöst hat?
Im Folgenden einige Zitate:

Paulus drückt es in Kol.2,14 so aus: „Christus hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.“ Um was geht es in dem Schuldbrief? Der Jude Paulus meint gewiss die 10 Gebote. Und er denkt an unsere Rückkehr ins Paradies. Wann aber wird das wie geschehen?
In den Christustexten bei Lorber heißt es: Die Erlösung aber besteht erstens in meiner Lehre, und zweitens in dieser meiner Menschwerdung, durch welche die so überwiegende Macht der alten Hölle gänzlich gebrochen und besiegt ist.
Meine Lehre besteht darin, dem Menschen zu zeigen, wo er eigentlich her ist, was er ist, und wohin er kommen soll und auch kommen wird, der vollsten Wahrheit nach. Die vollste Wahrheit wird in "Schöpfung" und "Sündenfall" andeutungsweise beschrieben. Diese Offenbarungen über Schöpfung, Sündenfall und Erlösung sind also das Wesentliche, das es zu verstehen und umzusetzen gilt.

Der zweite Aspekt der Erlösung meint die Überbrückung einer Kluft. Lorber: Die volle Einigung wird erst dann möglich sein, wenn ich werde aufgefahren sein in meine alte und nach dem auch ganz neue Heimat ... Zuvor konnten die Geister zur Erkenntnis und auch zur Seligkeit an sich gelangen, aber nicht zur Anschauung der personifizierten Gottheit. Das geschah erstmalig, als der Leib Jesu im Grabe lag, während die Seele mit dem innewohnenden Gottgeiste hinüberging als der, der er ist und war.
Die Mystikerin Gisela zu Wied bekräftig das: Durch Christus wurde für alle der Weg in die himmlische Heimat wieder geöffnet. Die von Gott abgefallenen Seelen können nun über diesen Weg zu ihm zurückkehren.
Ebenso der Mystiker Willigis: Christus wollte den Erdenseelen des Erd- und Dämmerreiches den Weg ins Lichtreich wieder frei machen, das seit den Tagen des Paradieses für die Erdenseelen versperrt war. Als er zurückkehrte, nahm er alle Seelen mit ins Licht, die seit Jahrtausenden in den höheren Sphären des Dämmerreiches vergeblich gewartet, so auch Abraham und die Seinen.
Und ebenso bei Beatrice/GLZ: Christus ist nicht für die Sünden der Menschen gestorben, wie viele es glauben. Du hast selber wieder einzukassieren, was du sündigst. Christus hat die Erlösung für alle Wesen gebracht, indem er den Weg ins Reich Gottes freigemacht hat.
Im Dudde-Text 8893 sagt Gott: Ihr waret endlos weit entfernt von Mir. Nun aber kommet ihr Mir immer näher, es ist die weite Kluft überwunden, die uns trennte.

Nie ist damit das irdische Leben gemeint, immer das seelische in den jenseitigen Welten. Diese "Kluft" hatte geistphysikalische Hintergründe. Christus schildert sie in seiner Mysterienschule auf Seite 4,5 und in seiner Autobiografie über seine Inkarnation, sein Leben als Jesus und seine geistphysikalischen Reparaturen, dem "Erlöserfunken", im Beziehungsgefüge des Liebegeistes mit jeder einzelnen Seele (Seele!, nicht Mensch, wie die Kirchen meinen). Im Buch Über Seele und Gott wird diese Autobiografie ausführlich zitiert.


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