Das indische Karma-Gesetz
aus Sicht heutiger Neuoffenbarungen


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Karma ist die die unvermeidliche Folge unseres Tuns. Es ist das allgemein bekannte 'Gesetz von Ursache und Wirkung'. Das gilt gleichermaßen in der äußeren Wirklichkeit der Dinge wie auch in der inneren Wirklichkeit unserer Seelen. Mein aktuelles Wollen, meine heutigen Wünsche und Hoffnungen sind die Folgen früherer Erfahrungen, früheren Denkens und Tuns. Und somit wird auch meine Zukunft bestimmt von meiner Vergangenheit und ihren Wirkungen jetzt, in diesem Moment.

Dies kann jedermann bestätigen, es ist eine allgemeine Erfahrung, die das Leben zuweilen schwierig macht. Unter dem Gesichtspunkt der Wiedergeburt kommen hinzu die Wirkungen früherer Leben. Und aus ethischer Sicht kommen hinzu alle Arten von Leid, das ich Anderen zugefügt habe, also Schuldgefühle. Jeder weiß das. Oder sollte es eigentlich wissen. So nüchtern betrachtet hat die Karmalehre noch keine tiefere Bedeutung.
Es könnte aber sein, dass mein schweres Schicksal oder belastende Schuldgefühle eine Buße für frühere Sünden sind. Oder ob ich für meinen jetzigen Lebenswandel vielleicht später büßen muss.

Indischen Karma-Lehren, Buddha, Nirwana und Advaita

Buddhas Lehre ist u.a. von drei zusätzlichen Ideen geprägt:

1- Leid, das ich anderen zugefügt habe, muss ausgeglichen werden durch gutes Denken und Tun. Die Karma-Lehre ist eine Lehre des Ausgleichs. Es geht um eine „unvermeidliche Richtigstellung eines ethischen Gleichgewichts“, sagt Paul Burton, und Wikipedia: „Letztes Ziel ist es, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.“
2- Daraus frolgt nach östlicher Weisheit „die Beendigung des Kreislaufs der Wiedergeburten“. der Zustand des „Nirwana“, des Nichts, nichts wollen, nichts tun, nichts sein, der angestrebte Endzustand der Seele und der Schöpfung generell, der buddhistische Himmel.
3- Das bedeutet auch das Ende des Individuums. Wir lösen uns auf in subjektfreien Prozessen, das ist die endgültige Erlösung.
Die hinduistische Advaita-Lehre ist im Wesentlichen ähnlich, obwohl es im Einzelnen eine Vielzahl unterschiedlicher Weisheitsbücher und Philosophien gibt (s. Erwachen).

Den Nachweis für die (scheinbare) Richtigkeit der Nirwana- und Advaita-Lehren liefern die alten Weisheitsbücher, sowie vor allem das Erwachen und die Erleuchtung. Beide Zustände sind auch aus den mystischen Erfahrungen christlicher Klöster (Eckart ua.) und heutiger westlicher Erwachter bekannt (s. Erwachen).

Die 'alten Weisheiten' irren aber genauso wie Bibel und Koran, ihre Quellen sind unbekannt und zweifelhaft. Denn die heutigen Offenbarungen interpretieren die Erfahrung von Erwachen und Erleuchtung anders: Die Auslöschung des Individuums findet bei genauer Betrachtung dieser Erfahrungen nicht statt. Das Individuum bleibt als Beobachter und Kontrolleur weiterhin seiner selbst bewusst! Die Idee der Auslöschung ist die zentrale luziferische Idee, der Plan Luzifers zur Vernichtung der Schöpfung Gottes! (s. Luzifer)

Und die Lehre des „unvermeidlichen ethischen Ausgleichs“ wird in Frage gestellt durch die Erfahrungen von zig-tausend Reinkarnationen, die uns 'die Quelle' übermittelt (s. Reinkarnation). In der Viefalt dieser Erfahrungsarten spielt Ausgleich eine geringe Rolle. Für die einzelnen Leben gelten, nach den Erfahrungen der 'Quelle', ganz andere Kriterien. Die über tausend Seelen der 'Quelle'-Familie haben alle den Kreislauf der Wiedergeburten beendet, auch ohne Erwachen und Erleuchtung. Sie haben aber, vielleicht deswegen, das Nirwana noch lange nicht erreicht. Zum Glück für sie, denn das himmlische Reich der Liebe Gottes ist ein entschieden reizvolleres Ziel als das luziferische Nirwana.

Karma und heutige Offenbarungen

Der Sinn des Lebens in den östlichen Lehren ist die Idee der Vermeidung von Leid durch ethischen Ausgleich mit dem Ziel innerer Leere und Glückseligkeit, Rückkehr ins Nirwana und Auslöschung der Individualität. Es sind i.w. philosophisch-spekulative Ideen, keine von außen vermittelten Wahrheiten.

In Gottes Neuoffenbarungen geht es um das Erlernen von Liebe mit dem Ziel eines liebevoll-aktiven Lebens als Individuum im Reich Gottes. Das sind keine Ideen, sondern Erfahrungswahrheiten Gottes, Christi und anderer offenbarenden Geistwesen.
Dieses Ziel werden alle Seelen erreichen, ALLE, sagt Gott wiederholt. Auch Buddha. Er muss, so wie alle Seelen überhaupt, nur bereit sein, die himmlische Vielfalt anzustreben und Christus als Lehrer/Vorbild der Liebe anzuerkennen.

Zur Beendigung des Kreislaufs der Wiedergeburten, was in der Karma-Lehre eine zentrale Rolle spielt, ist zu sagen, dass die Epoche der Reinkarnation (die von Gott nie geplant war!) sowieso in absehbarer Zeit beendet werden wird (s. hier zu Endzeit und Letztes Gericht). Damit ist Buddhas Lehre der Boden entzogen.

Zum Karma in Form drückender Schuld und großer Belastung des Gewissens sagt Gott, dass wir uns davon befreien können, indem wir uns Christus, dem Erlöser von Schuld und Sünde, übergeben und ihn als Führer/Vorbild der Liebe anerkennen.
Karma als Folge unseres Tun gibt es zwar, jedoch eben gerade NICHT als „unvermeidliche Richtigstellung eines ethischen Gleichgewichts“. Und ebensowenig genügt die „Gnade Gottes“ der christlichen Theologie. Statt um Gnade zu bitten oder zu meditieren sollten wir besser den tagtäglich-aktiven Umgang mit Nächstenliebe üben. Das ist der direkte Weg. Dass dabei Meditation und Gebet hilfreich sein können, ist keine Frage.

Die Freiheit zu einer Haltung von Liebe oder Lieblosigkeit ist uns garantiert. Gott wird nicht müde, dies zu wiederholen. Insofern ist der Sinn unserer Lebenswege – die wir zu Beginn der Schöpfung selbst(!) gewählt haben – die Erfahrung mit eigener und fremder Liebe und Lieblosigkeit. Diese gilt es in freier, individueller Selbsterkenntnis zu erkennen und in liebevolles Tun umzuwandeln. Anstöße sind die vielfältigen Leiden dieser Welt und die Lebensaufgaben, die wir uns vor der Geburt wählen, sicher auch im Hinblick auf oder als Folge von "Karma". Jeder Mensch versteht das intuitiv. Von Ausgleich jedoch ist bei Gott nie die Rede.

Wichtig ist: Lieblosigkeit ist kein Karma, das ausgeglichen werden müsste, sondern sie ist eine Haltung, die man jetzt und hier, sofort, ändern kann durch ehrliche Selbsterkenntnis und Umkehr zu liebevollem Handeln. Umkehr zur Nächstenliebe – wer immer der Nächste im Moment auch ist – war das zentrale Gebot Jesu. Und sie ist die wichtigste Botschaft heutiger Offenbarungen.

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Gute Antworten brauchen viele Zitate aus modernen Offenbarungen von Gott und Christus.
Aus über acht Offenbarungen zitiere ich ausführlich in meinen Buch Über Seele und Gott.
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