Karma, indische Religionen und moderne Offenbarungen




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Inhalt, Leseprobe



Inhalt:
Maja und der Traum Gottes
Das Karmagesetz
Das Gesetz von Liebe und Freiheit
Die indischen Religionen sprechen vom Karmagesetz und von der Welt als 'Traum Gottes'.
Die heutigen Offenbarungen von Gott und Christus vermitteln uns ein ganz anderes und besser verständliches Bild, ein Bild von Liebe und Freiheit.


Die berühmten und hoch gebildeten Yogis Yukteswar und Yogananda antworten auf die Frage, warum Gott die Welt erschaffen habe: die Welt sei Gottes Traum, Maja, sie sei Gottes Zeitvertreib. Und warum müssen die Seelen in unsere schwierige Welt inkarnieren? „Wir wissen es nicht, wir können dieses Rätsel nicht ergründen. Irgendwann wird uns Gott selbst dieses Geheimnis entschleiern.“ Ähnlich antwortet auch Buddha. Auch der Koran hat keinen Schöpfungsmythos. Das biblische Paradies ist ein schönes Bild, vermittelt aber kein tieferes Verständnis.

Die östlichen Weisen „wissen es nicht“, weil die östlichen Religionen nur eigene Erfahrungen, die auf Erfahrungen beruhenden alten Weisheitsbücher und ergänzende Philosophie kennen. Das ist zwar sehr viel, denn Erfahrungen muss man akzeptieren. Ihr philosophisch-mythischer Überbau jedoch ist so fragwürdig wie alle Mythen dieser Welt. Das bekräftigt auch Christus in einer heutigen Offenbarung: „Die gesetzmäßigen Zusammenhänge der Schöpfung sind auch denen, die sich Meister nennen, nur unvollständig bekannt.“

Die Weisen kennen keine Offenbarungen im Sinne wörtlicher Mitteilungen oder diktierter Texte geistiger Wesen aus geistigen Welten. Ihre geistigen Quellen sind Buddhas Philosophie und die Mythen der Vedanta und Bhagawadgita. Zum Glück leben wir heute jedoch in einer Zeit großartiger Offenbarungen, in denen Christus und „Gott selbst dieses Geheimnis entschleiern“. Ganz so, wie es Yukteswar und Yogananda vor einigen Jahrzehnten erhofft hatten. Seit rund 150 Jahren haben wir übereinstimmende, klare und überzeugende Antworten von Gott und Christus auf die obigen Fragen (s. Startseite). Sie sind neu, unerwartet, ganz anders als die alten Mythen und der vorherrschende Zeitgeist aller Kulturen, und insofern für die meisten Menschen zur Zeit noch schwer zu akzeptieren und zu glauben. Und viele derer, die es glauben, sind trotzdem verunsichert durch das überzeugende Auftreten der Erwachten und ihrer Philosophien. Zum Glück können wir heute auf Basis moderner Offenbarungen Christi und Gottes die östlichen Weisheiten kritisch betrachten und ihre Mythen entzaubern.

Maja und der Traum Gottes

Dass unsere Welt voller Leiden „nur ein Traum Gottes“ sei, ist ähnlich fragwürdig und wenig akzeptabel wie die christliche Theodizee, die biblische Lehre über die Stellung Gottes zum Leid der Welt. Bislang ist es keiner Religion oder Philosophie und keinem Mythos gelungen, das Leid und das Böse in einen sinnvollen und tröstlichen Zusammenhang mit einem gütigen und liebenden Schöpfergott zu bringen. Der Rat der östlichen Lehren heißt „Erwache“, durchbreche den Schleier des Traums, entziehe dich deinen Begierden, exkarniere Bewusstsein und Geist, entfliehe allem Weltlichen durch Meditation. Das erkennt auch Christus heute an: „Die Meister wissen den Weg nach Innen“. Auch Jesus meditierte. Es ging Jesus aber nicht um Weltflucht, sagt Christus heute, sondern um die Verbindung mit Gottes Liebe in dieser Welt.

In einer seiner heutigen Offenbarungen beschreibt Gott sich so: Ich bin die Liebe. Punkt.“ Gottes Wunsch als Schöpfer unserer Seelen, seine Begierde, sein 'Traum' war, „sich selbst als Liebe durch ein Gegenüber zu erfahren“. Solch konkretes Schöpfungsziel kennt kein östlicher oder westlicher Mythos. Und so gebar Gott aus sich heraus unsere Seelen (nicht den Menschen!) als seine Ebenbilder, als geistige Gegenüber. Auch das Subjekt Gott braucht Andere als Spiegel, um sich selbst zu erfahren! Die Erschaffung der Seelen wird uns in starken, dramatischen Bildern offenbart. Es ist alles andere als Traum oder Zeitvertreib (s. Startseite).

Nach dieser Erstschöpfung haben wir als Seelen selbst mit Gott und Christus unsere erste geistige Welt, das Reich Gottes, erschaffen, ein gottwürdiges Paradies gestaltet. Das jedoch genügte nicht, denn Gott betont wiederholt, dass zur Erfahrung von Liebe auch die Erfahrung ihres Gegenteils – Lieblosigkeit, Bosheit, Leid – gehört. Dies ist der von Gott geplante Kern des sogenannten Sündenfalls. Ein Großteil der Seelen – alle in Menschen inkarnierten Seelen – haben diesen sogenannten Sündenfall begangen, die Mutigen freiwillig, andere sind dazu verführt worden. Es ist ganz und gar nicht nur Maja oder ein Traum zum Zeitvertreib, sondern eine konkrete, verständliche, überaus sinnvolle Geschichte (s. Startseite). In den östlichen Lehren existiert diese Geschichte nur ansatzweise und verkürzt auf die Lehre vom Karmagesetz.

Das Karmagesetz

Karma ist ein Sanskrit-Wort, es bedeutet Wirken, Tat. Karma ist die moralische Folge jeder Tat. Entsprechend gibt es gutes und schlechtes Karma. Was gut und schlecht ist, wird in den philoso-phisch-mythischen Weisheitsbüchern beschrieben: den Mythen und Geschichten der Vedanta und Bhagawadgita der Hindus, sowie der Philosophie des Buddhismus, einem komplexen Regelwerk mit dem Ziel, Leid zu vermeiden.

Gemeinsam ist den Karmalehren: Karma entsteht gesetzmäßig, und schlechtes Karma muss ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich ist ein Gesetz, keine Strafe Gottes, und er kann deshalb auch nicht durch göttliche Gnade erlassen werden. Ausgleich entsteht durch Einsicht (Selbster-kenntnis) und Reue (Wiedergutmachung und Wesensänderung). Das kann unmittelbar erfolgen, bei mangelnder Einsicht erst in späteren Inkarnationen durch entsprechend leidvolle Lebenspläne, deren Ursachen uns verborgen sind. So bestimmt das Karmagesetz den Kreislauf des Lebens aus seinem rein geistigen Ursprung durch die Welten der Formen (Inkarnationen) und zurück. Schlechtes Karma entsteht i.w. durch unsere Begierden, es führt zu Leid in unangenehmen Existenzbereichen, gutes Karma führt dagegen zu Licht und Freude. Dies ist, in groben Zügen, die Lehre.

Zur Erzielung guten Karmas werden drei Wege gelehrt. Im Hinduismus Frömmigkeit (Hingabe, Meditation), Streben nach Erkenntnis (die alten Schriften) und Dienst (soziale Pflichten), im Buddhismus Güte (soziale Dienste), Einsicht (in die umfangreiche und komplizierte Philosophie) und Bescheidenheit (nichts wünschen und begehren). In jedem Fall wird zu ausgiebigem Studium der jeweiligen Weisheitsbücher geraten, am besten in Gemeinschaft und mit einem Lehrer.

Nüchtern gesehen besteht die Karmalehre zunächst aus sozialen Vorschriften, wie sie jede Gesellschaft und Religion entwickelt hat. Zusätzlich aber belehrt sie die Gläubigen, wie sie im Kreislauf der Schöpfung wieder zum Ursprung, zu Gott oder dem Nirwana, zurückkehren können, d.h. wie man sich dem eigenen schlechten Karma und dem Leiden entziehen kann. Hierbei geht es um psychische Haltungen wie Ich-Sucht, Begierden, Anhaften u.a.. Die katholische Theologie kennt ähnliches als die Hauptsünden Wollust, Zorn, Geiz, Hochmut, Neid, Völlerei u.a., die dem Menschen die Gemeinschaft mit Gott unmöglich machen. Und auch die Psychologie weiß aus der alltäglichen Praxis mit leidenden Menschen, was uns daran hindern kann – sei es bewusst oder unbewusst, schuldhaft oder unschuldig – unser Selbst, unsere ganz individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse zu erkennen und auszuleben. Karma als Ursache und Wirkung in der Kette alltäglicher Handlungen, Geschehnisse und Veränderungen, ist aus dieser nüchternen Sicht eine alltägliche Grundmelodie von Menschen, Familien, Gesellschaften, Nationen und Staaten. Ausgleich ist eine Frage der Erziehung.

Gegen den religiösen Aspekt des Ausgleichs über eine Folge von Wiedergeburten hinweg sprechen zunächst die Erfahrungsberichte heutiger Offenbarungen von Seelen und Seelenfamilien, die ihre Reinkarnationszyklen abgeschlossen haben (s. Startseite). Diese Berichte von über tausend Seelen mit 50-100.000 Inkarnationen insgesamt kennen den Begriff eines Ausgleichsgesetzes, das man passiv in künftigen Leben erleiden müsse, nicht. Statt dessen erklären sie ein umfangreiches Schema grundsätzlicher Aufgabentypen, die sich eine Seele als Lebensplan zur nächsten Inkarnation wählt. Unsere Seelen durchleben diese typischen Aufgaben, beginnend als junge Seelen bis hin zu einer allmählichen Reife und Weisheit. Zum Beispiel sind Trump, Erdogan und andere blindwütende Menschen typische Junggseelen ohne Maß und Verstand. Aus dieser Sicht erfahrener Seelen der Kausalwelt gibt es statt Schuld und Ausgleichsregeln nur Erfahrungen und wachsende Selbsterkenntnis.

Die Ausgleichslehre hat auch keine Anwort auf die Frage nach dem Maßstab, mit dem Schuld zu messen und auszugleichen sei. Man kann sich da viel ausdenken, aber was gilt wirklich? Welche Stimme hat die Autorität der Wahrheit? Auch die Bibel kennt den Ausgleich nicht, statt dessen die Gnade Gottes bei Umkehr und Neubeginn (Joh. 3,5; Luk. 15,11). Noch klarer werden die heutigen Offenbarungen durch das Gesetz von Liebe und Freiheit, das zum oben skizzierten Schöpfungsziel Gottes passt.

Das Gesetz von Liebe und Freiheit

Auch die heutigen Offenbarungen Gottes und Christi über die Erschaffung unserer Seelen und passender Lebenswelten schildern das Bild eines Kreislaufs. Zum Beispiel Gott selbst:
Der Anfang ist dem Ende gleich und Ursprung Ziel,
und keine Zeit bedrängt das Werden und Vergeh’n.
Du kommst, du gehst, du kommst – wie der Gezeiten Spiel;
doch dann erwachst du und beginnst, Mich zu versteh’n.


Erwachen ist hier einfach die Erkenntnis, dass Gott die Liebe ist. Einer der schönsten biblischen Texte hierzu ist das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Luk. 15,11). Er verlässt die Liebeswelt seines Vaters, sammelt höchst unangenehme Erfahrungen, kehrt reumütig zurück und wird liebevoll wieder aufgenommen. Darum geht es: um Erfahrungen mit Liebe und Lieblosigkeit, und um die freiwillige Einsicht zu einer von Liebe geprägten Haltung. Dabei spielen Verführungen und die Hauptsünde der Macht – die oben erwähnten „gesetzmäßigen Zusammenhänge der Schöpfung“ – eine besondere Rolle (s. Startseite). Aber das ist ein anderes Thema. Wissen muss man allein – und das ersetzt alle Mythen und philosophischen Konstruktionen –, dass das Leben am angenehmsten ist, wenn jeder Einzelne lernt, selbst Liebe zu geben. Und zwar die von Vorurteilen freie göttliche Liebe: ohne Bedingungen und für Alle, ohne Ansehen der Person, bedingungslos und unpersönlich.

Hierbei nun waltet das Gesetz von Liebe und Freiheit. Jede Einschränkung, jede Verleugnung dieser göttlichen Liebe bedeutet tendenziell Lieblosigkeit, Abfall von Gott, Sünde. Zwar hat jede Seele die Freiheit zu lieblosem Verhalten, sie muss jedoch die Folgen eines Lebens in immer gottferneren und liebloseren Bereichen ertragen. Lieblosigkeit ist automatisch mit einem Verlust an Energie, Freiheit und Freude verbunden. Das ist logisch und direkt verständlich. Da Liebe eine geistphysikalische Energie ist, ist dies eine Art Naturgesetz der geistigen Welt. Wir erfahren das tagtäglich auf unserer gottfernen Erde. Die Liebe kennt kein Gut und Böse wie die Moral der Religionen und des Karma. Liebe ist immer gut, auch wenn sie aus menschlicher Sicht Fehler macht (das Problem von Moral gegen Politik und Recht). Solange die Karmalehren und Religionen die Liebe als zentrale Leitidee, als durch den Menschen fließende göttliche Energie, nicht kennen, müssen sie ausweichen auf eine Vielzahl von Regeln, Geboten, Praktiken und Ritualen. Und da allein deren Befolgung noch lange nicht zu liebevollerem Verhalten führen, warnen die heutigen Offenbarungen Christi und Gottes ausdrücklich vor allen Religionen, Sekten und religiösen Philosophien.

Die Freiheit zu einer Haltung von Liebe oder Lieblosigkeit ist uns garantiert. Gott wird nicht müde, dies zu wiederholen. Insofern ist der Sinn unserer Lebenswege – die wir zu Beginn der Schöpfung selbst(!) gewählt haben – die Erfahrung mit eigener und fremder Liebe und Lieblosigkeit. Diese gilt es in freier, individueller Selbsterkenntnis zu erkennen und in liebevolles Tun umzuwandeln. Anstöße sind die vielfältigen Leiden dieser Welt. Jeder Mensch versteht das intuitiv. Allerdings ist Wissen um die gesetzmäßigen Zusammenhänge hilfreich, um das Bewusstsein entsprechend auszurichten. Deshalb die heutigen Offenbarungen Gottes und Christi (s. Startseite).

Lieblosigkeit ist kein Karma, das ausgeglichen werden müsste, sondern sie ist eine Haltung, die man jetzt und hier ändern kann durch ehrliche Selbsterkenntnis und Umkehr zu liebevollem Handeln. Umkehr zur Nächstenliebe – wer immer der Nächste im Moment auch ist – war das zentrale Gebot Jesu. Sie ist die wichtigste Botschaft heutiger Offenbarungen. Zwar ist der Sinn der Erschaffung des physikalischen Kosmos die Inkarnation unserer Seelen in das Tier Homo Sapiens, jedoch gehören dutzend bis hundert mal wiederholte Reinkarnationen nicht zum Schöpfungsplan. Christus spricht vom „Wahnsinn der Reinkarnationen“, und Gott wirbt für Selbsterkenntnis und Umkehr als den „am wenigsten mühsamen Weg“ der Seele zurück ins Reich der Liebe.

Nach dem physischen Tod wird in der Astralwelt jeder Seele nach einiger Zeit der Gewöhnung und der Information die heilige Frage gestellt: Willst du reinkarnieren, oder dich in den himmlischen Sphären weiterentwickeln? Dabei kann Schuld eine Rolle spielen, muss es aber nicht. Das hängt ab vom Erkenntnisstand der Seele. Vor dieser Frage ist meine Reinkarnation meine eigene Entscheidung: Will ich weiter meinen Begierden und Wünschen folgen? Will ich eine Schuld abarbeiten? Will ich als Forscher, Lehrer oder Helfer den Menschen dienen? Oder … ... Oder will ich in geistigen Welten neue Aufgaben übernehmen und den Weg zurück ins Reich der universellen Liebe gehen, den – davon zeigt sich Gott in seinen heutigen Offenbarungen zutiefst überzeugt – sowieso irgendwann jede Seele gehen wird?

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