Mohammed


zur Startseite

Der Autor

Lesermeinungen

Das Buch zur Webseite: hier
Inhalt, Leseprobe



An jede Offenbarung habe ich zwei Fragen:
- ist die Offenbarung echt, keine Fantasie?
- ist die Offenbarung glaubwürdig und wortgetreu dokumentiert?

Gemäß diese Kriterien halte ich zumindest die alten, mekkanischen Suren des Koran für echt. Diese Meinung vertritt auch Hans Küng in seiner großartigen Zusammenfassung der modernen westlichen Islam-Forschung (Hans Küng "Der Islam").

Dagegen geben meine Kriterien für Glaubwürdigkeit und Worttreue dem Koran ein schlechtes Zeugnis.
Die geistige Quelle des Koran bezeichnet sich als "Engel Gabriel". Wer ist das?
Nach Sure 43 handelt Gabriel "im Auftrag Gottes". Er gibt einen "Urtext Gottes" an Mohammed weiter. Im Internet-Koran lautet der berühmte Vers 43:2-3: „Bei der deutlichen Schrift! Wir haben sie zu einem arabischen Koran gemacht.“ Der Koran wurde also von Gabriel aus einer "deutlichen" Vorlage “gemacht“. Das entspricht nicht meinen Kriterien für Glaubwürdigkeit und Worttreue, wenn er "von Gott" sein soll. Von Gott wird in allen Suren immer in der dritten Person gesprochen. Nie spricht Gott selbst! Bei den heutigen Offenbarungen Christi und Gottes dagegen sprechen Gott und Christus durchweg selbst als Ich (s. hier). Der Koran ist also keineswegs "ein Text Gottes". Wer ist nun Gabriel selbst?

Im Vergleich mit heutigen Offenbarungen ist das Wesen von Gabriel sehr zweifelhaft. Gabriel leugnet Christus als Sohn Gottes ausdrücklich (Zitate s. Buch zur Webseite Kapitel "Islam"). Dagegen sind viele heutige Offenbarungen eindeutig von Christus (s. hier). Nach Auffassung von Muslimen sind das falsche Christusse, sie seien "vom Satan". Dagegen halte ich eher den Koran und Gabriel für satanisch. Dafür habe ich gute Argumente.

Zum Beispiel ist die Energie der Liebe im Koran unbekannt. Das Wort Liebe kommt im gesamten Koran nicht vor! Der Gott des Korans ist nur ein gnädiger "Erbarmer", dem die Menschen zu dienen haben (Islam = Dienst, Muslim = Diener). Auch die Erlösungstat Christi und sogar Sinn und Ziel der Schöpfung sind diesem Gabriel unbekannt!

Somit muss man sagen: Der Gott des Korans ist ein von einem Geistwesen namens Gabriel gemachter liebloser Pseudogott. Der dem Islam seit Beginn inhärente kriegerische und unbarmherzige Wahhabismus und Islamismus sind klare Zeichen dafür, dass diese Kritik richtig sein dürfte.

Weiterhin gilt: Mohammed war Analphabet. Die Niederschrift erfolgte erst viele Jahre später, was manche Ungereimtheiten und offensichtliche Einfügungen fremder Quellen und konstruierter Suren erklärt (z.B. Sure 1, siehe oben Hans Küng). Viele Aussagen sind für die damalige arabische Kultur bestimmt, auch die Shari'a, der Sinn des Lebens als Dienst an Gott, die Dualität von Himmel und Hölle, Belohnung und Strafe, die strengen Rituale uam. Die Bezüge zur Bibel, zur Thora u.a. sagen alleine noch nichts darüber aus, ob sie offenbart oder aus anderen Quellen entnommen wurden. Sie sind jedenfalls kein Beweis für die Qualität des Koran, wie die Muslime gerne sagen.

Auch ist Mohammed keineswegs der letzte Prophet Gottes, sondern nur "der letzte Patriarch", also der letzte Religionsvater. Denn unter den im Koran genannten Vorgängern Mohammeds sind mythische Figuren (Adam) oder Patriarchen wie Abraham, Jakob, Jesus usw., aber nur wenige Propheten. Näheres hierzu siehe im Buch zur Webseite im Kapitel "Islam". Somit gilt: Die beiden grundlegenden Glaubensartikel des Islam, "Der Koran ist von Gott" und "Mohammed ist der letzte Prophet", sind politisch konstruierte Dogmen, um dem Koran Bedeutung zu verleihen

- Wikipedia-Artikel: Mohammed.

Mehr dazu im Buch Über Seele und Gott, Hinweise oder Kritik bitte hier.