Warum gibt es erst heute so viele neue Offenbarungen?



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Im folgenden Text habe ich auf Zitate verzichtet. Es sind aber nicht meine Gedanken!
Sie stammen alle aus den in dieser Webseite genannten Offenbarungen. Interessierte und Ungläubige mögen im Buch Über Seele und Gott nachlesen.
Nun zum Thema ...

Es ist schwierig für die Geistige Welt, geeignete Medien für Auditionen oder Durchgaben zu finden. Bis vor rund 200 Jahren hatten die Kirchen und das traditionelle Denken noch große Autorität. Die letzte Hexenverbrennung fand erst 1756 in Landshut statt, Andersdenkende haben es heute noch schwer. Die vielen neuartigen Botschaften der heutigen Offenbarungen hätten sowohl die Medien wie ihre Leser/Hörer so verschreckt, dass die Übertragung nicht mehr funktioniert hätte. Meinungsfreiheit ist Voraussetzung für mediale Offenbarungen. Darauf weisen Gott und Christus immer wieder hin. Und sie wollten ja gerade neues Wissen, neues Denken vermitteln. Die Kirchenfrömmigkeit und das traditionelle religiöse Denken haben sich erschöpft.

Die heutigen Offenbarungen sind deshalb kirchenkritisch. Das beginnt bereits bei Lorber, wenn Gott in der Einleitung zur "Haushaltung Gottes" über die "hoch gebildeten und selbstbewussten Herren Theologen" lästert. Und das setzt sich fort bis heute in Witteks "Mysterienschule", in Walschs "Gespräche mit Gott" und in den "Liebetröpfchen"(LtG). Der zentrale Kritikpunkt ist: Das Zusammenleben im "Reich Gottes" verträgt keine Führungspersonen. Jeder ist selbstverantwortlich. Führungspersonen in Religion, Politik, Kultur usw. haben keinen Platz im Reich Gottes. Selbst Gott und Christus wollen ausdrücklich nicht verherrlicht, nicht gelobt, nicht bedankt und angebetet werden. Das naive Bild "Gut=Gott, Böse=Satan" verschleiert die zunächst merkwürdig erscheinende Tatsache, dass es im "Reich Gottes" weder Führer noch Geführt-werden-wollende geben darf. Das verlangt das Freiheitsprinzip unserer Gottesepoche, unseres Universums.

Auch Gott und Christus wollen keine Führer sein. Ausdrücklich nicht! Kein gnädiger Herr-Gott und kein Herr Jesus Christ! Entsprechend muss jeder Zurückhaltung und Demut üben. Unsere Welt allerdings birgt die gegenteiligen Tendenzen, sie ist genau darin die vom widergöttlichen Führungsdenken geprägte Fallwelt.

Die allein gültige Ordnungskraft - und eine allgemeine Ordnung muss es ja geben - geht aus vom Ewigen Geist(EG), auch Urkraft, Prana, Chi, Liebegeist, Gottheit usw. genannt. Der EG ist die zentrale Gestaltungskraft der Schöpfung, das Schöpfungsprinzip. Er möchte wirksam werden in und durch uns, durch unsere Intuitionen und Emotionen, durch unsere inneren Haltungen, unser Gewissen und unsere Verantwortlichkeiten. Unsere Gottes-Epoche, die Schöpfung des EG, funktioniert nur, wenn sich alle Subjekte dessen bewusst sind. Und niemand Andere führen will. Und niemand sich von Anderen führen lässt.

Hierzu sollte man die Evolution und die Physik des Geistigen (genauer: des Geistes) ein wenig verstehen. Im "Reich Gottes" geht die schöpferische Kraft von den Gedanken direkt aus. Direkt und unmittelbar. Wenn das nicht nachhaltig und in Harmonie mit der schöpferischen Urkraft des EG geschieht, dann muss Trennung erfolgen. Die Trennung vom "Reich Gottes" zur Fallwelt und in der Fallwelt in die verschiedensten Sphären, Ebenen und Bereiche.

Aus diesen Gründen erhalten wir in den Offenbarungen über Dudde, Wittek, Walsch, LtG und Matthaei laufend Informationen über die Physik des Geistigen. Heute erst sind wir in der Lage, einen engen und faszinierenden Zusammenhang zwischen Religion, Ethik und Physik zu erkennen. Christi Erlösungstat war aus dieser Sicht und in seiner eigenen Beschreibung ein gelungenes quantenphysikalisches Experiment!

Dazu gibt es eine spannende Parallele: Auch der heutige wissenschaftliche Materialismus bemüht sich darum,Naturerkenntnis (Physik), Ethik (Utilitarismus) und Religion (atheistische Kultur) als Dreiklang zu betrachten. Das Vorhaben ist löblich. Da es aber auf den Halbwahrheiten einer beschränkten Weltsicht beruht, bleibt es unmotivierend und unverbindlich und entwertet sich durch die Streitereien der Meinungsführer.

Diese wichtige neue Tendenz, die Naturwissenschaft ins religiöse Denken unmittelbar einzubeziehen, konnte erst mit Lorber um 1840 entstehen, aus heutiger Sicht leider im Rahmen des damaligen falschen Wissens. Die heutige Physik und Quantenphysik musste ja erst noch entwickelt werden. Mit Jakob Lorber, diesem grundbescheidenen, harmlosen, uneigennützigen und frommen Mann begann die Neuzeit religiöser Information: das neue Paradigma der engen Verbindung von Religion, Ethik und Physik/Geistphysik auf der Basis offenbarten Wissens über die Große Ganze Wirklichkeit.

Mehr dazu im Buch Über Seele und Gott, Hinweise oder Kritik bitte hier.