Sündenfall - aus Sicht Gottes und Christi



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Inhalt, Leseprobe



Inhalt:
Gesetze der Liebe
Der Sündenfall


Viele Mythen schildern eine Vertreibung aus dem Paradies. Sie sind meist dunkel und widersprüchlich. Dagegen sind die echten und formal guten heutigen Wortoffenbarungen erstaunlich klar und eindeutig.
Besonders interessant finde ich, daß mit der Ablösung der Seelen von Gott auch ein supraphysikalischer Prozess verbunden ist. Dem entspricht Umgekehrtes bei der Erlösung. Religion, Ethik und Quantenphysik durchdringen sich beim Thema Sündenfall und Erlösung, man kann das Eine aus dem Anderen verstehen.

Auch hier gilt: Das Folgende ist nicht meine Meinung, sondern es ist durchweg durch Zitate aus Offenbarungen von Gott und Christus belegt. Wer Genaueres wissen möchte, der sei auf mein Buch zur Webseite verwiesen (s. oben links). Dort ist alles mit Zitaten und Quellenverweisen belegt und wirkt lebendig und authentisch. Das ist umso wichtiger als es hier um die zentralen Fragen unserer irdischen Leidensgeschichten überhaupt geht.

Die Gesetze der Liebe

Über Jakob Lorber wurden uns "sieben ewige Gesetze gegeben". Vier lauten:

Liebet die Liebe – Euer Inneres sei auch euer Äußeres – Keiner verdecke je sein Antlitz vor dem Anderen, damit der Andere nicht wisse, was die Liebe ist – Euer Äußeres sei der getreue Wiederschein eures inneren Spiegels, in welchem sich die Liebe der Gottheit beschaut; sonst wird der innere Spiegel zerbrochen werden, und eure Gestalt wird schrecklich werden.

Im Kapitel Schöpfung haben wir gelernt, dass Gott sich, seine Liebe, in uns widerspiegeln und erkennen möchte. Das ist der Sinn des Lebens. Aus dieser Sicht bedürfen diese Gesetze keines weiteren Kommentars.

Wie es dazu gekommen ist, daß „der Spiegel zerbrach“, das ist die Geschichte des Sündenfalls. Um ihn zu verstehen müssen wir auch verstehen, dass wir zwei Vergangenheiten haben: die Ahnenketten der Evolution und die seelisch-individuellen über diverse Reinkarnationen hinweg und zuvor in geistigen Welten seit der Erschaffung unserer Seelen.
Auch Joh. 3,6 weiß das: „Was vom Fleisch geboren wurde, das ist Fleisch, und was vom Geist geboren wurde, das ist Geist“.
Nur die geistig seelische Vergangenheit aller Menschen ist die Geschichte des Sündenfalls.
Nicht die kleinen Sünden gegen die ethischen Regeln der diversen Kulturen, in denen wir leben.
Das ist einer der Punkte, in denen alle Religionen Falsches lehren.

Der Sündenfall

Das „göttliche Wort“ diktiert dem schlichten Schreiber Jakob Lorber hierzu folgenden majestätischen Kommentar:
Als ich die Geister als meine reifgewordenen Ideen aus mir herausstellte und sie erfüllte mit meiner Kraft also, daß sie selbst zu denken und zu wollen begannen, da mußte ihnen denn auch eine Ordnung gezeigt werden ... Damit mußte aber auch der Reiz zur Nichteinhaltung der gegebenen Ordnung in diese ersten Wesen gelegt werden, ansonsten sie von ihrem Wollen nie Gebrauch zu machen imstande gewesen wären. Der in sie gelegte Reiz brachte in ihnen erst eine wahre Lebensregung zustande, der zufolge sie zu schließen, zu wählen, fest zu wollen und zu handeln begannen. Es ist, so daß man das weiß, denn endlich ganz leicht zu begreifen, daß schon in den erstgeschaffenen Geistern ein gewisses Unkraut sich zu zeigen anfangen mußte, weil der Reiz gar viele der ersten Geister aus der Ordnung hob und sie im stets mächtiger werdenden Widerstreben am Ende verhärten mußten und auf diese Weise den Grund zur materiellen Weltenschöpfung boten.“

So beginnt unser Drama. In dem durch das Schreibmedium Vay um 1895 entstandenen „Buch Emanuel“heißt es: „Ihr dürft diesen Fall eines Teiles der reinen Erstlingsgeister nicht mit euren Sünden vergleichen. Es war eine Trübung, die ihr kaum fassen könnt. Nicht mehr vollständiges Anschmiegen an den Gotteswillen, nicht Einsetzen der ganzen Kraft, nicht genügendes Empfinden der Größe Gottes – dies waren die Wolken, die den Blick der Geister immer mehr verdunkelten.
Ähnlich lesen wir es auch bei Greber.

Bei Walsch findet Gott dafür eine normale Alltagssprache: „Es besteht ein Unterschied zwischen etwas wissen und es erfahren. Der reine Geist sehnte sich danach, sich selbst zu erfahren. Dazu muss er dem begegnen, was er nicht ist.“ Da er selbst Liebe und Freude ist, muss er der Nicht-Liebe und Nicht-Freude begegnen, das sind Angst, Mühsal, die egoistischen Kräfte gottfernen Lebens und unseres Egos. Das funktioniert jedoch nur, weil wir unser ursprüngliches Sein vergessen haben: „Beim Eintreten ins physikalische Universum habt ihr die Erinnerung an euch selbst aufgegeben. Das gestattet euch, die Wahl zu treffen, wer ihr sein wollt, statt sozusagen einfach im Schloss aufzuwachen ... Eure Aufgabe auf Erden ist es deshalb, euch - und ebenso Andere - zu erinnern, wer ihr eigentlich seid. Das ist euer einziges Ziel, das Ziel eurer Seele.

Im Kapitel Schöpfung haben wir gelernt, welche Bedeutung dem Wollen, Denken und Wünschen zukommt. Unsere geistigen Motive und Haltungen bestimmen die Strukturen unserer Umwelt, hier wie drüben. Wird die Abkehr von Gott grundsätzlich, ist von Entartung der Seelen die Rede. Erst der Entartungsprozess führte, nach Christus, zum Urknall, zur irdischen Evolution und dann zur Inkarnation unserer Seelen in den Menschen (erstmals vor ungefähr 60.000 Jahren laut Matthaei). Mein Buch "Über Seele und Gott" zitiert hierzu viele weitere Texte, die dieses grundlegende Geschehen in oft überraschend neuer Weise beleuchten und lebendig machen. Denn es ist für uns alle extrem wichtig zu verstehen, was einerseits im Sinne Gottes und des Ewigen Geistes universell nachhaltiges, liebevolles Leben ist, und was andererseits die Folgen der ständigen Nichtbeachtung dieses grundlegenden Gesetzes sind.

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