Die Offenbarung Lebenswinke


Zur Startseite

Zum Buch zur Webseite
Zu Lesermeinungen
Zum Autor

Allgemeine Überlegungen:
Sind Medien schizophren?
oder sind sie Betrüger?
Ist Gott allwissend?

Meine liebsten Offenbarungen:
Wittek (zwei frühe Botschaften)
Lebensrat-Gottes/Liebetröpfchen
Bertha Dudde
Walsch
Aus Liebe zu Gott

Antworten zu kritischen Fragen:
zu Saturn ua. fake news bei Lorber
zu Hitler, Holocaust, Sex bei Walsch
Patriarchate, Emanzen, Abtreibung ua. bei Lebenswinke
Gericht u. ewige Hölle bei Dudde
Fragen zu Lebensrat/Liebetröpfchen
Ein tolles Buch mit Fehlern: Greber
Religiöse Sektierer um Frau Wittek
Ziellose Reinkarnationen bei Quelle
Außerirdische u. UFOs bei Menetekel
Gibt es ein Karmagesetz?
Satan, Luzifer und ewige Hölle?

Briefkasten für Fragen u. Kritik


Lebenswinke ist eine wortgewaltige Offenbarung Gottes in der Nachfolge von Jakob Lorber. Gott gibt hier Beispiele frommer Lebensführung für konservativ denkende Menschen als Ergänzung zu den Botschaften Jakob Lorbers.
Leider wird sie von Werner May in Youtube und Paradies-auf-Erden verzerrt in rechtsextremes Denken.
Die Webseite heißt www.Lebenswinke.de, alle Texte unter "Letzte Kundgaben".

Es ist schwierig, sich in den rund 500 sehr moralisch gefärbten Einzeltexten von 2009 bis heute (2019) thematisch einigermaßen zurechtzufinden. So möchte ich hier nur ein paar Stichproben nennen, um daran Missverständnisse zu klären. Sie beruhen m.E. wesentlich auf dem Problem "4. Das Medium beeinflusst die Informationen", siehe unter Was ist Wahrheit?. Kritische Stichwörter für Verzerrungen durch das Medium sind m.E. Verstand, Sex, Familie, Nation, Tourismus, Juden uam.

2009-04-22, 2009-05-01 zu Luzifer, Liebe, Sexualität, Verstand und Gegenwart

Das Medium lehnt verstandesmäßiges Denken ab, das sei luziferisch, man müsse mit dem Herzen lesen.
Aber was genau meint Gott mit 'luziferischem Verstand'? Wenn ich Passagen zu solchen Stichwörtern vernünftig kritisiere, bin ich deshalb ein rechthaberischer, besserwisserischer Jünger Luzifers? Gott sagt nirgends, der Verstand an sich sei generell luziferisch. Im Gegenteil, Gott argumentiert in diesen Texten und anderen Offenbarungen sehr vernünftig. Auch Jesus argumentierte vernünftig. Ich finde den Gebrauch des Verstandes gerade bei Offenbarungen sogar extrem wichtig. Siehe hierzu unter Nr. 4 in Was ist Wahrheit?
Erst wenn Gedächtnis und Verstand durch kühle Überlegung die Gegenwart spontaner Herzlichkeit und lebendiger Nächstenliebe verdrängen, wenn 'der Verstand nurmehr nach außen schaut' und 'hart und selbstgenügsam wird', erst dann wird es luziferisch. Leider wollen die Lebenswinke- und Lorber-Gemeinden diesen einsichtigen Gedanken nicht annehmen.

Zum Thema Gegenwart s. auch 2009-05-01: „Die Fähigkeit, sich in der Gegenwart zu behaupten, liegt also einzig an der Kraft der Liebe, liegt in der Macht der Liebe, die sich ein Mensch zueigen gemacht hat. Fehlt diese Liebe oder fehlt zumindest ein Teil dieser Liebe, so hängt der betreffende Mensch in der Vergangenheit fest und erträumt sich sodann eine bessere Zukunft.“ Das ist logisch, denn Gegenwart ohne Liebe ist von Gedanken aus Vergangenheit und Zukunft geprägt.

In manchen Texten nennt Gott den kalten Verstand „das Weib des Mannes“, also seine Geliebte.
Damit ist nicht eine Frau gemeint! Es ist ein Bild für männliche Verliebtheit in den Verstand. Das allerdings gibt es.

Ähnlich missverständlich und medial geprägt sind die Texte über Sexualität und 'sexualierte Emanzen'. Hier fehlt die entsprechende Kritik sexualisierter Männer. Einerseits betrifft Gottes Kritik den Sex aus reiner Lust und Sucht, als Lebensinhalt und einzigem Kitt der Zweisamkeit. Andererseits schwärmt Gott bei Walsch geradezu von liebevoll-zärtlich gelebtem Sex, von Sex um der Liebe willen, liebender Sex als Geschenk Gottes. Wer auch darüber schlecht denkt, denkt schlecht über die natürlichsten Dinge in Gottes Schöpfung. Siehe genauer bei Walsch.

2009-03-14 über das Ich, die Erde, Unterhaltung, Familie, Adam und Eva

In Gottes Wunschfamilie leben die Eltern 'mit Mir', d.h. mit Gott, in Liebe. Dass die Frau ausschließlich für die Kinder da ist, ist m.E. eine Nostalgie des Mediums (s.u. bei 2009-04-13). Ich halte die Berufstätigkeit der Mutter für gut und wichtig, solange die Erziehung in und das Streben nach Liebe im Geiste Gottes vordergründig bleibt - anstatt nach Geld und Anerkennung.

Die Familie ist häufiges Thema. Sie ist ideal für tägliche Übungen in Nächstenliebe.
Siehe hierzu 2009-04-04 Abs 4., 2009-02-07 Abs 2. oder 2009-03-06 Abs 2.
Bei flüchtigen Lesern wird aus diesen Darstellungen das Patriarchat. Das als Gottes Wunschbild zu unterstellen (wie z.B. Werner May s.o.) ist ein grobes Missverständnis. In Gottes Wunschfamilie hat der demütig die göttliche Liebe lebende Vater natürliche Authorität neben der i.a. emotionaleren und empathischen Frau und Mutter. Warum sollte das nicht auch umgekehrt funktionieren? Rechthaberisch dogmatische Väter altpatriarchaler Schule jedenfalls sind ganz gewiss nicht Gottes Leitbilder Auch hierzu siehe 2009-04-13.

Unser übersteigerter Konsumtourismus ist ein 'äußerlicher, genusssüchtiger Zustand', er zerstört Kulturen und Umwelt. Dem stimme ich vorbehaltlos zu. Ausgerechnet die Hurtigrouten aber fahren sowieso. Auch dieses Urteil dürfte dem Medium geschuldet sein. Man beachte auch den folgenden Text:

2009-04-13 Abs 3. über Dudde, Swedenborg und unsaubere Offenbarungen

Wichtig finde ich hier diese Aussage „Etliche der vom Schreiber Meiner Worte hier getätigte Aussagen sind freilich nicht von Mir und können es auch nicht sein.“ Ähnlich sagt Christus bei Wittek: „Manche Medien vernehmen nur Nebenströme meiner Energie“.
Genaues sagt Gott nicht. M.E. gilt das für alle Einseitigkeiten wie das Patriarchat, karrieresüchtige Frauen, 'sexistische Emanzen' ua. in Lebenswinke, wenn zugleich Machismo und der viel größere Sexismus der Männer verschwiegen wird.
Wir müssen alle Offenbarungen (auch Lorber!) genau und mit Verstand lesen.
Leider akzeptieren die Anhänger einzelner Offenbarungen von Lorber, Dudde, Wittek, Walsch, Lebenswinke uvam. genau das nicht. Sie meinen, man müsse 'mit dem Herzen' über allen Unsinn drüberweglesen, streiten miteinander um die Wahrheit und entwerten sich gegenseitig. Gott und Christus sind da offensichtlich anderer Ansicht.

Zum Beispiel Dudde: Bei genauem Lesen Abs. 3 bemängelt Gott nicht Duddes Offenbarungen insgesamt, auch nicht ihre Inhalte, sondern nur ihre ständigen Wiederholungen, also nur die Form der späten Texte mit den Endzeitkatastrophen.

2009-02-07 über Deutschland, Amerika, Juden und Familie
Auf diese Weise über Völker zu urteilen steht einzig und allein Gott zu!
Gott sagt klar: Auch Deutschland hat versagt! Auf keinen Fall dürfen Sätze einzeln zitiert werden.

Natürlich gibt es viele weitere interessante Texte. 'Tolle legge' - nimm und lies!
Ich habe nur ein paar herausgegriffen, um an ihnen häufige Missverständnisse aufzuzeigen.

~ ~ ~ ~ + ~ ~ ~ ~ + ~ ~ ~ ~ + ~ ~ ~ ~ + ~ ~ ~ ~ + ~ ~ ~ ~ + ~ ~ ~ ~ + ~ ~ ~ ~

Man braucht keine Offenbarungen, um ein nächstenliebevolles Leben zu führen.
Gott will aber, dass wir auch die Hintergründe, den „Sinn des Lebens“ aus seiner Sicht kennen.
Dazu zitiere ich acht Offenbarungen und viele Erfahrungen im Buch Über Seele und Gott.
Haben Sie Hinweise, Fragen oder Kritik? Bitte hier.