Erklärungsmodelle für Seele und Welt




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Eine der wichtigsten Fragen der Esoterik betrifft das Zusammenwirken von materiellem Hirn bzw. Körper und immaterieller Seele. Die m.E. interessantesten sind

Das Subquanten-Modell von Johannes Heinrich Matthaei, mein Favorit!
Das quantenphysikalische Modell von Hans Peter Dürr.
Das Logos-Modell von Lothar Schäfer.
Die Vertreter dieser drei Modelle sind anerkannte Professoren der Quantenphysik oder Mikrochemie. Ihre Ansätze sind grundverschieden. Mein Favorit ist das Subquanten-Modell. Es kann alle, wirklich alle paranormalen Phänomene erklären, es stimmt mit entsprechenden Hinweisen aus mehreren Offenbarungen überein und ist offen für weitere Forschungen.

Weitere mir bekannte Modelle sind:
- Urknall und Feinabstimmung
- Höhere Dimensionen, Burkhard Heim
- Volkamer, Charon, König
- Fakten und Bedeutung
Diese Modelle sind jedoch in keiner Weise geeignet, die Vielzahl parapsychologischer Phänomene zu erklären wie Offenbarungen, Visionen, Materialisierungen, Hellsehen usw.
Für Interessierte möchte ich sie trotzdem kurz darstellen:

Urknall und Feinabstimmung

Als Gottes Schöpfungsakt bietet sich für traditionell religiöse Wissenschaftler der Urknall an. Die sogenannte Feinabstimmung der Naturkonstanten zur Zeit des Urknalls ist beeindruckend und wird von einigen religiösen Naturwissenschaftlern als starkes Indiz für eine schöpferische Intelligenz betrachtet. Die kleinste Abweichung von den realen Werten der Gravitationskraft, der Ladung und Masse eines Elektrons usw. hätte die kosmische Entwicklung unmöglich gemacht. Diese Vorstellung ist zwar beeindruckend, sie führt aber nicht weit. Ein Schöpfergott, der nur einmal vor 15 Milliarden Jahren möglicherweise gewirkt hat, ein sogenannter Uhrmachergott, kann uns heutigen Menschen ziemlich gleichgültig sein.
Zur Erklärung heutiger medialer Phänomene ist dieses Modell unbrauchbar.

Höhere Dimensionen, Burkhard Heim

Das Büchlein „Flat World“ beschreibt romanhaft, wie das Innere 1-dimensionaler Stabobjekte zur zweiten Dimension und das von 2D-Flächenobjekten zur dritten Dimension hin ohne Rand offen liegt, und wie deshalb aus der jeweils höheren Dimension heraus ein Objekt in seinem Innern verändert und beeinflusst werden kann. Man kann nun extrapolieren, dass auch die Objekte unserer 3D-Welt, auch wir Menschen, „von innen her“ mit vierten usw. echten Raum-Dimensionen wechselwirken könnten. Entsprechende geistphysikalische Theorien, z.B. von Burkard Heim, erweitern die Gleichungen der Relativitäts- und Quantentheorie ins Mehrdimensionale, bei Heim auf 12 Dimensionen, um auf diese Weise nichtmaterielles Wirken in wissenschaftlich mathematischer Sprache mit der Physik formal zu vereinen.

Mich überzeugen solche mathematisch abstrakten nD-Theorien nicht. Zwar sprechen auch Offenbarungen gerne von weiteren Dimensionen, sie meinen damit aber nicht unbedingt orthogonale Dimensionen eines Hyperraums, sondern nur weitere getrennte Existenzbereiche, Parallelwelten o.ä. In keiner mir bekannten Offenbarung ist von orthogonalen Hyperräumen die Rede. Jedenfalls gilt: Das Wirken im 3D-Raum kann nur mit 3D-Energien wechselwirkend mit den Elementarteilchen und Eichbosonen geschehen. In rein mathematischen Konstrukten wie bei Heim fehlen diese quantisch-energetischen Wirkungsmöglichkeiten. Auch das Geistige benötigt Energie und Kraft! Diese Wechselwirkungen müssen auch in >3D-Theorien erklärbar sein.
Die Subquanten des Subquanten-Modells sind die missing links, die versteckten Agenten.

Volkamer, Charon, König

Michael König und Charon vertreten die merkwürdige Theorie, nach der die Elektronen Hohlkörper wie kleine schwarze Löcher sind und unser menschlicher Geist sich durch die entsprechenden aus der Astrophysik bekannten Effekte schwarzer Löcher erklären lässt. Auch ein Seminar darüber hat mich nicht überzeugt. Das ist m.E. kompletter Unsinn.

Klaus Volkamers Ansatz dagegen ist interessanter. Er geht von bekannten physikalischen Problemen aus, hypothesiert als Erklärung zwei zusätzliche immaterielle Energiearten, fügt sie über imaginär-komplexe Termini in die Gleichungssysteme der Relativitätstheorie ein und stellt auf diese Weise formal die Verbindung zur messenden klassischen Physik her. Darüber hinaus arbeitet er mit einem Medium zusammen und erklärt interessante mediale Fernwirkungs-Experimente mit einer Feinstwaage durch bestimmte Gesetze dieser beiden neuen Energiearten.

Diese Theorie erklärt vieles, sie ist allerdings noch nicht befriedigend. Die mathematische und energetische Eingliederung in die klassische Physik ist nur formal, und die Eigenschaften der beiden neuen immateriellen Energiearten reichen zur Erklärung der Vielfalt medialer Phänomene, zum Beispiel das Phänomen Mirabelli, nicht annähernd aus.
Volkamer bringt aber immerhin einen ersten und viel diskutierten Ansatz einer durch zusätzliche Energiearten erweiterten Physik. Die darüber hinaus noch fehlenden Puzzlesteine dürften im Subquanten-Modell Matthaeis zu finden sein.

Fakten und Bedeutungen

Dies ist das Modell vor allem der Protestantischen Kirche: Die Naturwissenschaft erklärt die Fakten, die Religion beschäftigt sich ihren Bedeutungen. Das Modell schließt also von vornherein mystisch-mediale Phänomene wie Channeling, Visionen usw. aus. Sie werden ja von der Naturwissenschaft nicht anerkannt. Da die Protestantische Kirche im Rahmen ihrer Ganztodtheorie (Mensch und Seele sterben ganz) auch die eigenständige Existenz der Seele vor der Geburt und nach dem Tod ausschließt, ist dieses Modell für Erklärungen völlig ungeeignet.

Mehr dazu im Buch Über Seele und Gott, Hinweise oder Kritik bitte hier.