Wahrheit und Qualität



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Wahrheit und Kompetenz

Auch bei echten Offenbarungen können die Geistwesen Falsches behaupten und sogar lügen. Manche Aussagen sind definitiv falsch: Sie widersprechen anderen Offenbarungen, und ihre geistige Quelle ist für diese Aussage nicht kompetent.
Was meine ich mit kompetent?

Grundsätzlich gilt, dass Geistwesen - und Menschen ebenfalls! - nur glaubwürdig sind bezüglich ihrer eigenen Erfahrungen oder ihrer direkten Umgebung. Nur in solchen Aussagen finden wir glaubwürdiges Erfahrungswissen.

Offensichtlich sind diese Regeln für Kompetenz:

- Für Aussagen über die Schöpfung, über Sünde, Erlösung, Heilswege und zum Sinn des Lebens überhaupt sind nur Gott und Christus kompetent. Das leuchtet unmittelbar ein.
Zum Glück haben wir heute mehrere Offenbarungen von Gott und Christus. Ich kenne Lorber, Dudde, Wittek, Walsch, LtG und Matthaei.

- Bezüglich des Reinkarnationkonzepts sind Seelenfamilien der Kausalsphäre (Seth, Michael, die Quelle, s. Reinkarnation) kompetenter als Verstorbene der Astralsphäre oder "alte Weisheit des Ostens" (Buddhismus, Advaita).

- Fragen wir nach dem Sinn der Reinkarnationen und ob wir überhaupt reinkarnieren sollten, dann befragen wir am besten Gott und Christus (s. Reinkarnation).

- Umgekehrt sind Aussagen Gottes und Christi zu irdischen Fakten mit Vorsicht zu genießen. Gott und Christus können irdische Fakten nicht von sich aus ermitteln und wissen. Irdisches Wissen ist immer Wissen aus menschlicher Sicht. Das sagt Gott selbst. Die mit viel Häme bedachten Irrtümer bei Lorber, Uriella u.a spiegeln das Wissen der Menschen zu ihrer Zeit wider. Diese schwierige Frage der "begrenzten Allwissenheit und Allmacht" wird im Buch ausführlich anhand von Beispielen erläutert.

Qualität

Bestimmten Offenbarungen gebe ich das Gütesiegel glaubwürdig.
Dafür habe ich folgende Kriterien:

- Die Offenbarungsquelle, das Geistwesen, ist klar zu erkennen oder sie stellt sich vor.
- Das Geistwesen ist für das Thema kompetent (siehe oben).
- Die offenbarten Texte wurden wörtlich übermittelt (sog. Wortoffenbarungen, keine Visionen, Träume, Ahnungen u.drgl.) und direkt schriftlich oder auf Tonträger (Mikrophon) erfasst. Es sind keine Erzählungen, kein "ich habe gehört ...".
- Besonders überzeugen solche, bei denen Bildung und Begabung des Mediums für die Inhalte bei weitem nicht ausreichen.
- Sie sind logisch, konsistent und stimmen in den kompetenten Aussagen überein mit anderen Offenbarungen.
- Sie geben wesentlich geistig-seelische Informationen und keinen weltlichen Rat, keine Verhaltensregeln und keine Drohungen (wie z.B. Fiat Lux/Uriella).

Diese Kriterien entsprechen unserer Alltagsvernunft. Leider halten sich die Anhänger einzelner Medien und Religionen nicht daran. Sie halten alles, was gesagt wird, für wahr und andere Offenbarungen sind vom Satan.

Die Übereinstimmung vieler kompetenter Offenbarungen ist beeindruckend. In meinem Buch zeige ich dafür an geeigneten Stellen immer wieder Beispiele. Widersprüche sind ganz klar entweder Missverständnisse der Anhänger (z.B. bei Lorber die Zahl der Saturnmonde) oder Kompetenzverletzungen durch gutgläubige Fantasie (Greber über Sünde) oder als klar erkennbare Lüge (Seth über Jesus).

Ganz wichtig auch: Gute Quellen sprechen positiv über Gott, Christus und Liebe.

Seit 1840, seit Jakob Lorber, können wir das so sagen. Denn seit 1840 gibt es viele umfangreiche und übereinstimmende Offenbarungen von Gott und Christus selbst. Daher wissen wir, wie und was Gott und Christus denken. Wer anderes sagt, ist entweder falsch informiert, oder er lügt.

Manche Geistwesen ignorieren oder leugnen Gott und Christus. Sei es aus Unwissen (die 'Quelle') oder absichtlich (Seth, Gabriel im Koran). Andere predigen eine Welt ohne Anfang und Ende, ohne Sinn und ohne Ziel (Michael, Abraham, Seth, Buddhismus, Hinduismus, Lao Tse). Für diese Aussagen sind sie aber nicht kompetent. Mein Buch zitiert hierfür viele Beispiele.

Wahrheit und Wahrheitsähnlichkeit

Das Wort Wahrheit vermeide ich. Wer von Wahrheit redet, ist auf dem Weg zum Fundamentalismus. Ich bevorzuge den Begriff der Wahrheitsähnlichkeit des Philosophen Karl Popper. Demnach sind gewissen Aussagen wahrheitsähnlicher als andere. Nach Karl Popper sind am wahrheitsähnlichsten die, die die meisten Phänomene, die meisten Erfahrungen umfassen. Erfahrungen konstituieren "die Wirklichkeit". Je mehr kompetente Offenbarungen wir einbeziehen, desto wahrheitsähnlicher werden unsere Vortellungen über Sinn und Ziel der Schöpfung und des Lebens.

Eine Offenbarung alleine bringt Unglück. Das zeigen alle Religionen und Sekten. Erst die Summe und der Vergleich von Offenbarungen verhilft zu toleranter, liberaler, liebevoller und zugleich verstandesmäßig klarer Erkenntnis.

Mehr dazu im Buch Über Seele und Gott, Hinweise oder Kritik bitte hier.