Über Weltuntergang, Gericht und ewige Hölle,
über Saturn und andere Planeten
in den Offenbarungen der Bertha Dudde.



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Fragen und Antworten:
Sind Medien schizophren?
Lorber Saturn u.a. fake news
Walsch Hitler, Holocaust u. Sex
Dudde Gericht u. ewige Hölle
Greber tolles Buch mit Fehlern
Wittek religiöse Sektierer
Quelle Reinkarnation wohin?
Seth Fake news zu Jesus u. Gott
Karma gibt es ein Karmagesetz?
Luzifer Satan u. ewige Hölle??

Briefkasten für Fragen u. Kritik

Wertvolle neue Offenbarungen:
Aus Liebe zu Gott
Lebensrat-Gottes
Walsch: "Gespräche mit Gott" ua.

Mit Duddes Texten habe ich mich ausführlich beschäftigt. Ich halte sie für überaus wertvoll, obwohl manche Texte (z.B. Saturn, Gericht) bei oberflächlichem Lesen unsinnig erscheinen. Dazu gibt es viel hämische Kritik, z.B. bei Martin Wagner. Ähnliche Missverständnissse treffen auch Walsch und, vor allem, Lorber.

Diese Kritiken sind meist ein willkommener Grund, Neuoffenbarungen insgesamt abzulehnen. Die einen bleiben der unvollkommenen und veralteten Bibel treu, die anderen bleiben atheistisch oder agnostisch.
Mein Weg ist: Andere, viele Offenbarungen helfen, unpassende Texte auszusieben und ihre Gründe zu verstehen. Daraus folgt ein neues und tieferes Verständnis. Es lohnt sich!

Zu Wagners Kritik an Lorber siehe links bei Lorber.
Auch die (überaus interessanten!!!) Saturn-Texte Duddes behandle ich bei Lorber.

Über Weltuntergang, Gericht und ewige Hölle

Duddes Endzeit-Prophezeihungen sind angsterregend und klingen wenig glaubwürdig, z.B.:
„In welchem Ausmaß der Zerstörungsakt im Willen Gottes vor sich gehen wird, davon könnt ihr Menschen euch noch keine Vorstellung machen, denn es wird alles übertroffen, was je gewesen ist. Länder und Meere werden sich verändern, Flüsse werden aus den Ufern treten ...“ (1948)
„Ihr Menschen bringt den Hinweisen auf das Ende keinen Glauben entgegen - ihr lebt in der Welt, ihr wollt nichts gelten lassen, was außerhalb der irdischen Welt sich vorbereitet und mit Sicherheit auch abspielen wird in der von Mir festgesetzten Zeit - Und je näher es dem Ende zugeht, desto bestimmter weisen sie die Hinweise ab, immer unwahrscheinlicher ist es ihnen, daß eine höhere Macht eingreift - aber desto reifer sind die Menschen für den Untergang - Und alles wird kommen, wie Ich es verkündet habe.“ (1953)
„Und gerade in der letzten Zeit wird euch Mein Gegner stark bedrängen und euch von dem rechten Erkennen, von der Wahrheit, abzulenken suchen, auf dass ihr völlig erblindet im Geist dem ewigen Verderben entgegengehet. Weil die Nacht um euch so entsetzlich dunkel ist ...“.

Wer den Klimawandel ernst nimmt und unter unserer Konsumsucht und Materiegläubigkeit leidet, wird diese Texte mit weniger kritischen Augen lesen! Aber ist Zerstörung wirklich 'Wille Gottes'? Oder beschreibt Gott nur die heute vorhersehbare Zukunft? So wie auch Greber, Swedenborg u.a. die Zukunft erahnen konnten. Was heißt 'Ende, Untergang'? Wer ist 'Mein Gegner'? Was heißt 'erblindet im Geist'? Sind wir, bin auch ich 'erblindet'? Gibt es wirklich ein 'ewiges Verderben'? Und wieso ist diese gute und schöne Erde 'entsetzlich dunkel'?

Um diese Text zu verstehen, braucht es das seit 1840 bis heute offenbarte Wissen aus vielen verschiedenen Offenbarungen, z.B. Aus Liebe zu Gott, Lebensrat-Gottes (=Liebetröpfchen-Gottes). Hier zunächst eine grundlegende Erklärung:

Verzerrungen durch Medien

Das ideale Medium ist „rein“. Es hat keine eigenen Gedanken, Sorgen oder Wünsche über mögliche Aussagen, sondern es ist demütig, neugierig und offen. Und es erbittet, wie Paulus, Gottes Hilfe und Beistand gegen falsche Geistwesen, und dass sein „Kanal“ verzerrungsfrei bleibe. Das Medium Matthaei hat mir das ausführlich aus eigenen Erfahrungen erklärt. Das Übersetzen eines geistigen Gedankens in unsere Sprache ist ein energetisch komplizierter und sensibler Vorgang, der nur bei wenigen Menschen gelingt. Bei Greber, Seth u.a. gibt es dazu interessante Hinweise. Die Gedanken des Geistwesens regen direkt oder über unsere Seele das Unbewusste an und werden stufenweise in Gefühle und Sprache übersetzt. Rückwärts spürt das Geistwesen die Emotionen des Mediums und kann sich darauf einlassen.

Meine Vermutung zu Dudde: Die fromme Bertha verzweifelte wohl während des Krieges über das gottlose Geschehen. Ähnlich ging es sicher auch dem Johannes der Apokalypse. Dudde fühlte sich hilflos und wünschte sich einen machtvollen Gott gegen "das Böse". Damit war sie nicht mehr „rein“. Gefühle verstärken als unbewusster Filter die Botschaften.
Trotzdem ließ sich Gott darauf ein, denn er möchte jede, wirklich jede Seele 'retten'. Es ist ihm bitter ernst! Siehe unten 'Probleme ...'.

Christus selbst bestätigt das Reinheitsproblem: „Manche mediale Menschen vernehmen nur Nebenströme meines Geistes. Durch diese nicht immer vollkommen gereinigten Nebenkanäle gebe Ich einem solchen Menschen Belehrungen, die jedoch nicht für die Allgemeinheit gedacht sind, sondern nur für das betreffende Menschenkind oder für eine kleine Gruppe von Menschen, die sich auf dem Bewusstseinsstand dieses medialen Empfängers befinden. Diese Meine Belehrungen ... können vom Empfänger oftmals nicht rein aufgenommen werden, da des Menschen Gehirnmasse noch nicht ausreichend von den irdischen Eindrücken und Gepflogenheiten gereinigt ist.“
Das gilt ganz sicher auch für die Kriegs- und Nachkriegsoffenbarungen von Dudde.

Nein, Gottes 'Letztes Gericht' ist gewiss keine Naturkatastrophe. Es ist ganz anders.

Probleme mit starrsinnig lieblosen Seelen

Grundsätzlich gilt Gottes Versprechen: Gott möchte, dass sich alle Seelen mit ihren individuellen Erfahrungen eines Tages wieder in seinem Reich der Liebe, dem Reich Gottes, freiwillig versammeln. Dabei haben wir die Freiheit, beliebige Wege zu gehen. Manche unserer Wege sind allerdings lang und mühsam, zum Beispiel über unsere komplizierten Reinkarnationen in den Homo Sapiens.
Das o.g. 'ewige Verderben' ist nicht Gottes Plan, sondern der Plan Luzifers (siehe unten)! Hat man die Erschaffung der Seelen verstanden, dann ist eine ewige Verdammnis oder Hölle als Plan Gottes ganz undenkbar.

Nun gibt es aber Seelen, die die Liebe Gottes starrsinnig ignorieren und die nicht in ihre Herzen aufnehmen wollen. Diese „unerreichbaren“, sozusagen „verlorenen“ Seelen sind für Gott ein echtes Problem. Bei diesem - von Gott ungeplanten(!) - Problem spielen die Epigonen Luzifers und die Erlösungsmission Jesu eine Rolle, aber das ist ein anderes, großes Thema, siehe oben links bei Luzifer. Weitere Reinkarnationen nützen bei diesen Seelen nichts, sagt Gott. Denn jede Reinkarnation wird vom freien Willen der Seele bestimmt. Es gibt kein Karma-Gesetz, das durch gesetzmäßigen Ausgleich quasi automatisch alle Seelen zu Gott führt. Reinkarnationen sind immer freiwillig und meist unnütz (siehe bei Quelle). Das ist Gottes Problem.

Sein Problem ist auch eine von ihm ungeplante widergöttliche Kraft, genannt Satan-Luzifer. Sie möchte die Rückkehr aller Seelen ins Reich Gottes verhindern und sie statt dessen vernichten.
Dieser satanische Tod ist mit 'ewiger Verdammnis' gemeint. Siehe unten „Das Problem Luzifer“. Um diese Seelen dennoch zurückzuholen, plant Gott eine letzte irdische Lern-Epoche. Sie ist „die Letzte“, weil für Gott ihr Erfolg sicher ist! Sonst wäre sie nur eine „Nächste“. Ihr Erfolg wird auch verbürgt durch die Erlösungstat Christi als Jesus.

Die letzte Lernepoche - das Letzte Gericht

Diese letzte Lern-Epoche beginnt also gewiss nicht mit einer irdischen Superkatastrophe! Katastrophen gab es erdgeschichtlich und gab und gibt es heute schon genug. Der menschengemachte Klimawandel ist die nächste. Wenn Gott diese Katastrophen als 'mein Wille' bezeichnet, dann interpretiere ich das - aus Sicht der unten folgenden Zitate - so, dass sie im Wesen der Geophysik angelegt und somit 'von Gott genehmigt' sind.

Nach den folgenden Zitaten wird das „Letzte Gericht“ m.E. in der Astralwelt stattfinden, und dort auch nur in den Bereichen, die diese Seelen nach ihrem Tod von sich aus bevorzugen. Ihnen wird ihr zukünftig neuer Weg erklärt werden, und dann läuft das so ab wie geplant (siehe unten). Alle Katastrophen-Botschaften, angefangen bei der Apokalypse, halte ich für emotional aufgebauschte Verzerrungen der Medien, für fake-news.

Zu diesem „Letzten Gericht“ wurden Dudde über 270 Texte diktiert. Der folgende Text 5983 erscheint mir besonders klar. Das dort beschriebene „Ende einer Periode“ meint gewiss keinen angsterregenden Weltuntergang! Wozu auch? Es ist eher das allmähliche Ende der Periode der Inkarnationen, die nach Matthaei vor rund 60.000 Jahren mit dem Homo Sapiens begann. Dann werden irgendwann Sapiens-Menschen ohne Individualseele, allein mit dem uns gut bekannten Ego und ihrer tierischen Gruppenseele weiterleben. Was aber geschieht mit den starrsinnigen Seelen? Das schildert der vorletzte Satz dieses Zitates:

„Das letzte Gericht ist gleichsam ein abschließendes Ordnen des in Unordnung Geratenen. Es ist ein Richten und Einfügen in die verschiedenen, dem Reifegrad des Geistigen entsprechenden Formen. Es ist das Beenden einer Entwicklungsperiode [der Inkarnationsperiode] und der Beginn einer neuen, nach Meinem Plan von Ewigkeit, dem tiefste Weisheit und Liebe zugrunde liegen. Auch ein «richtender» Gott bleibt ein Gott der Liebe, weil Meine Gerechtigkeit nur so wirken kann, wie es Meine Liebe ersieht als für das Geistige nützlich und doch ausgleichend für das verkehrte Denken und Handeln der Menschen, die diesem Gericht verfallen [also: es gilt nur den bewusst und konsequent lieb- und gottlosen Seelen]. Auch die größte Schuld muss irgendwie gesühnt werden, wenn sie nicht dem Einen [Christus] übergeben wurde, der Sich Selbst als Sühneopfer dargebracht hat (Erlösung). Es muss ein Ausgleich geschaffen werden, um diese große Schuld zu verringern, und dieser Ausgleich ist eben gewährleistet durch das Gericht, durch das Versetzen des Schuldig-Gewordenen in den Zustand, wo es wieder die Schuld abtragen «muss», da es freiwillig das Geschenk der Entsühnung nicht annahm (s. Karma). Es ist das letzte Gericht keineswegs ein Akt göttlichen Zornes, sondern nur ein Liebesakt, wo auch Meine Gerechtigkeit zum Ausdruck kommt, weil diese nicht ausgeschaltet werden kann bei einem Wesen, das überaus vollkommen ist [damit meint Gott jede Seele].

Ich könnte nun wohl jeden einzelnen für sich Meine Gerechtigkeit fühlen lassen, Ich könnte jeden Sünder gleichsam umgehend strafen. Doch dieses entspräche nicht Meiner Weisheit, und auch Meine Liebe würde dann schwerlich erkannt werden können. Denn Ich bin überaus langmütig und geduldig, und Ich schiebe ein Gericht, wie das am Abschluss einer Entwicklungsperiode, so lange hinaus, wie es möglich ist, um noch zuvor Menschen für Mich zu gewinnen. Und Ich halte Meine schützende Hand über Ungerechte und Böse, weil Ich sie mit Meiner Liebe besiegen möchte und nicht als strafender Gott von ihnen gefürchtet werden will
(!!!). Ist aber dann der Zeitpunkt gekommen, wo Ich Ordnung schaffe, weil eine freiwillige Rückkehr zu Mir ganz aussichtslos ist, dann muss Meine Liebe scheinbar zurücktreten, und dennoch ist sie allein die treibende Kraft. Meine Liebe beendet einen satanischen Zustand und hindert Meinen Gegner [Satan-Luzifer] an weiterem zerstörenden Wirken. Ich rette die Seelen vor dem Fall in die tiefste Tiefe [dieser 'Fall' ist nicht 'Gottes Wille' sondern der Wille Luzifers]. Ich binde sie erneut in harter Materie und reihe sie also wieder ein in den Entwicklungsprozess. Es ist ein Gericht, das wieder nur die Erlösung bezweckt, nicht aber ewigen Tod. Amen.“ (Dudde 5983)

Bindung=Inkarnation „in harter Materie“ bedeutet: Sie inkarnieren nicht mehr im Homo Sapiens, sondern zunächst in Mineralien. Dazu passt Gott die Seele den Mineralien an, er löst sie auf „in kleineste Partikelchen“ (d.s. die göttlich-geistigen Arome der Seele, die auch bei Materialisationen eine Rolle spielen). Diese Seelen-Partikel werden nicht vergessen, sondern bleiben „eingereiht in einen Entwicklungsprozess“ der Neuen Epoche, „bis sie wieder in das Stadium als Mensch gelangen“ (Dudde 8495).

Ist das nicht faszinierend? Ein spürbar vernünftiger, liebevoller Gott teilt uns seine Gedanken zu einem neuen „Schöpfungsakt“ mit! Er lässt uns teilhaben an seinen Überlegungen! Mit ähnlichen Gedanken begannen gewiss auch die vorangehenden Epochen: die erste große Entfernung von Gott, die „Urknall-Epoche“ des Kosmos, ihr folgte die „Reinkarnations-Epoche“ in das Tier Homo Sapiens, und dann die „Epoche der Erlösung“ mit Christi Mission als Jesus. Das Letzte Gericht, die neue Epoche ist nur eine weitere Epoche in der Folge dieser für uns in Zeit und Raum jeweils unvorstellbaren Abläufe.

Das Problem Luzifer

Zu klären bleibt noch die Frage nach den Bemerkungen: Mein Gegner und „Ich rette die Seelen vor dem Fall in die tiefste Tiefe“. Was könnte Gott damit meinen? Siehe hierzu unter Luzifer.

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Gute Antworten brauchen viele Zitate aus modernen Offenbarungen von Gott und Christus.
Aus über acht Offenbarungen zitiere ich ausführlich in meinen Buch Über Seele und Gott.
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