Über Gericht und ewige Hölle
in den Offenbarungen der Bertha Dudde


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Mehrere hundert Texte befassen sich mit Endzeit-Katastrophen und dem Letzten Gericht.
Wie kann man das genauer verstehen? Sind das wirklich Strafen Gottes? Oder was sonst?
Zu Dudde gibt es hämische Kritik, z.B. bei Martin Wagner. Ihm geht es jedoch ausschließlich darum, Dudde schlecht zu machen und dafür die problematische Bibel in Gold zu fassen. Christen, die von Gott heute nichts wissen wollen, stoßen mich ab.
In Duddes späteren Texten ist das Thema allerdings so zentral, dass sogar Gott die ständigen Wiederholungen anmahnt (in Lebenswinke), siehe Nr. 4 in Was ist Wahrheit?.

Sind Katastrophen Strafen Gottes?

Nein, gewiss nicht, denn Katastrophen begleiten die Evolution jenseits religiösen Glaubens.

Naturkatastrophen

Laut Bibel gilt als Strafe Gottes nur eine Katastrophe: die Sintflut. Häufiger und der Bibel unbekannt sind jedoch Vulkanausbrüche wie Tamora, Krakatau, Vesuv-Pompei uvam. Erdgeschichtlich sind das noch kleine Kataströphchen, denn viel verhehrender waren Supervulkane wie Yellowstone vor 600.000 Jahren, der sibirische Magmastrom vor 250 Mio J., der mexikanische Meteor vor 60 Mio J. u.a. Fünf mal lange vor dem Homo Sapiens wurden dadurch über 90% aller Arten ausgelöscht, und die Evolution musste sich über Millionen Jahre aus den Restbeständen allmählich wieder regenerieren.
Ganz gewiss waren das keine Strafen Gottes, auch Tambora, Krakatau und Vesuv heute nicht.
Klimawandel und Artensterben werden die nächsten Katastrophen sein, und sie sind voraussehbar und menschengemacht.
Mit Katastrophen und Massensterben hat Gott auch nach eigener Aussage nichts zu tun!
Was aber ist mit den Endzeit-Prophetien?

Endzeit-Prophetien

Gott warnt uns vor unseren selbstgemachten Katastrophen in (fast) allen neuen Offenbarungen. Gott prophezeit diese Entwicklungen ebenso wie unsere Wissenschaftler. Er kann sie genausogut erkennen wie wir, vielleicht sogar noch ein wenig besser, weil er auch unsere Gedanken, Haltungen und geistphysikalischen Veränderungen erkennt, die letztlich die Auslöser der zu erwartenden Katastrophen für die Menschheit sind. Wir zerstören unsere Lebensgrundlagen und sind bald 10 Milliarden Menschen. Dass das zu einem Kollaps führen muss, kann sich jeder selbst denken.

Dieser Kollaps hat aber noch einen anderen Aspekt. Danach ist die Erde nicht mehr tauglich für das Reinkarnationskonzept. Zu wenige Homo Sapiens bleiben übrig. Überdies hat sich das Reinkarnationskonzept bei einem Großteil der heute inkarnierenden Seelen nicht bewährt. Es muss sich etwas Grundsätzliches ändern. Deshalb sprechen so viele Offenbarungstexte von der Endzeit der Erde, z.B. der Text vom 13.4.2019 in Lebensrat-Gottes. Demnach wird sich noch lange nicht die Erde auflösen, wie manche Apokalyptiker befürchten. Aber sie wird nur noch für wenige Sapiens bewohnbar sein.

Gott rät deshalb allen, die ihn hören wollen, sich schon zu Lebzeiten von allen nicht unbedingt nötigen Bindungen an die Welt zu lösen, sich ganz auf ihr inneres Wesen als Seele zu konzentrieren, um nach dem Tod dem Wunsch nach Reinkarnation aus eigenem Antrieb abzusagen. Siehe obigen Link zu Lebensrat-Gottes vom 13.4.2019.

So bleiben noch die unbelehrbaren Seelen übrig. Was geschieht mit denen, die nicht hören wollen?
Für sie hat Gott ein von ihm so genanntes Letztes Gericht vorgesehen.

Zum Letzten Gericht

Auch dieses Thema ist mit vielen falschen Ängsten besetzt. Um was geht es?

Probleme mit starrsinnig lieblosen Seelen

Grundsätzlich gilt Gottes Versprechen: Er möchte, dass sich alle Seelen mit ihren individuellen Erfahrungen eines Tages wieder in seinem Reich der Liebe, dem Reich Gottes, freiwillig versammeln. Dabei haben wir die Freiheit, beliebige Wege zu gehen. Manche haben sich allerdings als Irrwege erwiesen. Die Reinkarnationen im Homo Sapiens führen zunehmend fort von der Liebe zu Gott und unseren Nächsten. Darum geht es in allen heutigen Offenbarungen, z.B. auch im Link zum 13.4.2019.

Dabei gilt es, ein Missverständnis zu vermeiden:
Das bei Dudde oft zitierte ewige Verderben ist nicht Gottes Plan, sondern der Plan von Luzifer!
Im Gegenteil: Gott möchte unsere Seelen vor dem Plan Luzifers retten!
Hat man die Erschaffung der Seelen als Gottes Ebenbild verstanden, dann ist eine ewige Verdammnis oder Hölle als Plan Gottes ganz undenkbar.

Nun gibt es aber viele Seelen, die die Liebe Gottes starrsinnig ignorieren und sie nicht in ihre Herzen aufnehmen wollen. Diese „unerreichbaren“, auch „verloren“ genannten Seelen sind für Gott zur Zeit ein Problem. Weitere Reinkarnationen nützen bei diesen Seelen nichts, sagt Gott. Denn jede Reinkarnation wird vom freien Willen der Seele bestimmt. Es gibt kein Karma-Gesetz, das durch gesetzmäßigen Ausgleich quasi automatisch alle Seelen zu Gott führt.
Reinkarnationen sind immer freiwillig, gefährlich und meist unnütz (Zitate hierzu bei Quelle).
Von Gott abgefallene Seelen haben sie erfunden, und nun möchte Gott sie wieder abschaffen (s. Lebensrat-Gottes vom 13.4.2019).

Gottes Problem ist sein erster Sohn, genannt Satan-Luzifer. Luzifer kennt grundlegende geist-physikalische Gesetze, er möchte der Gott der nächsten Schöpfungsperiode werden und muss dazu die Rückkehr aller Seelen ins Reich Gottes verhindern und sie vernichten (s.u. Luzifer). Dieser von Gott nicht gewollte luziferische Tod ist mit 'ewiger Verdammnis' gemeint! Um diese Seelen dennoch zurückzuholen, plant Gott eine letzte irdische Lern-Epoche. Sie ist „die Letzte“, weil für Gott ihr Erfolg sicher ist! Sonst wäre sie nur „eine Nächste“. Ihr Erfolg wird auch verbürgt durch die Erlösungstat Christi als Jesus (s.u. 17.9.2015, 23.12.2015 und 10.9.2016).

Die letzte Lernepoche - das Letzte Gericht

Das Letzte Gericht fällt natürlich mit der o.g. Endzeit zusammen, gilt aber nur den verlorenen Seelen. Nach den folgenden Zitaten wird das „Letzte Gericht“ m.E. in der Astralwelt stattfinden, und dort auch nur in den Bereichen, die die verlorenen Seelen nach ihrem Tod freiwillig bevorzugen. Ihnen wird ihr zukünftig neuer Weg erklärt werden, und dann läuft das so ab wie geplant (siehe unten).

Als Zitat wähle ich den Dudde-Text 5983. Das dort beschriebene „Ende einer Periode“ meint das Ende der Periode der Inkarnationen, die nach Matthaei vor rund 60.000 Jahren in der heutigen Form mit dem Homo Sapiens begann (s.o. 'Endzeit'). Die letzten Sapiens-Menschen werden dann ohne Individualseele wie normale, intelligente Tiere weiterleben. Was aber geschieht mit den starrsinnigen Seelen? Das schildert der vorletzte Satz dieses Zitates:

„Das letzte Gericht ist gleichsam ein abschließendes Ordnen des in Unordnung Geratenen. Es ist ein Richten und Einfügen in die verschiedenen, dem Reifegrad des Geistigen entsprechenden Formen. Es ist das Beenden einer Entwicklungsperiode [der Inkarnationsperiode] und der Beginn einer neuen, nach Meinem Plan von Ewigkeit, dem tiefste Weisheit und Liebe zugrunde liegen. Auch ein «richtender» Gott bleibt ein Gott der Liebe, weil Meine Gerechtigkeit nur so wirken kann, wie es Meine Liebe ersieht als für das Geistige nützlich und doch ausgleichend für das verkehrte Denken und Handeln der Menschen, die diesem Gericht verfallen. Auch die größte Schuld muss irgendwie gesühnt werden, wenn sie nicht dem Einen [Christus] übergeben wurde, der Sich Selbst als Sühneopfer dargebracht hat (Erlösung). Es muss ein Ausgleich geschaffen werden, um diese große Schuld zu verringern, und dieser Ausgleich ist eben gewährleistet durch das Gericht, durch das Versetzen des Schuldig-Gewordenen in den Zustand, wo es wieder die Schuld abtragen «muss», da es freiwillig das Geschenk der Entsühnung nicht annahm. Es ist das letzte Gericht keineswegs ein Akt göttlichen Zornes, sondern nur ein Liebesakt, wo auch Meine Gerechtigkeit zum Ausdruck kommt, weil diese nicht ausgeschaltet werden kann bei einem Wesen, das überaus vollkommen ist [damit meint Gott jede Seele].

Ich könnte nun wohl jeden einzelnen für sich Meine Gerechtigkeit fühlen lassen, Ich könnte jeden Sünder gleichsam umgehend strafen. Doch dieses entspräche nicht Meiner Weisheit, und auch Meine Liebe würde dann schwerlich erkannt werden können. Denn Ich bin überaus langmütig und geduldig, und Ich schiebe ein Gericht, wie das am Abschluss einer Entwicklungsperiode, so lange hinaus, wie es möglich ist, um noch zuvor Menschen für Mich zu gewinnen. Und Ich halte Meine schützende Hand über Ungerechte und Böse, weil Ich sie mit Meiner Liebe besiegen möchte und nicht als strafender Gott von ihnen gefürchtet werden will. Ist aber dann der Zeitpunkt gekommen, wo Ich Ordnung schaffe, weil eine freiwillige Rückkehr zu Mir ganz aussichtslos ist, dann muss Meine Liebe scheinbar zurücktreten, und dennoch ist sie allein die treibende Kraft. Meine Liebe beendet einen satanischen Zustand und hindert Meinen Gegner [Satan-Luzifer] an weiterem zerstörenden Wirken. Ich rette die Seelen vor dem Fall in die tiefste Tiefe [das wäre der Wille Luzifers]. Ich binde sie erneut in harter Materie und reihe sie also wieder ein in den Entwicklungsprozess. Es ist ein Gericht, das wieder nur die Erlösung bezweckt, nicht aber ewigen Tod. Amen.“ (Dudde 5983)

Bindung=Inkarnation „in harter Materie“ bedeutet: Sie inkarnieren nicht mehr im Homo Sapiens, sondern zunächst in Mineralien. Dazu passt Gott die Seele den Mineralien an, er löst sie auf „in kleinste Partikelchen“ (d.s. die göttlich-geistigen Atome der Seele, die auch bei De- und Materialisationen eine Rolle spielen). Diese Seelen-Partikel werden nicht vergessen, sondern bleiben „eingereiht in einen Entwicklungsprozess“ der Neuen Epoche, „bis sie wieder in das Stadium als Mensch gelangen“ (Dudde 8495).
Diese 'Bindung in harter Materie' gab es bereits schon einmal für viele der heute inkarnierten Seelen, lange vor der Evolution des Homo Sapiens. In Lebenswinke vom 21.2.2019 sagt Gott: „... wobei die hier als Menschen verkörperten Seelchen doch vorher durch das gesamte Naturreich gewissermaßen "wandern" mußten, um sich die Vollständigkeit ihrer in alle Einzelteile aufgelösten Seelen wieder zu verschaffen ...“.

Ist das nicht faszinierend? Ein spürbar vernünftiger, liebevoller Gott teilt uns seine Gedanken zu einem neuen „Schöpfungsakt“ mit! Er lässt uns teilhaben an seinen Überlegungen! Mit ähnlichen Gedanken begannen gewiss auch die vorangehenden Epochen: die erste große Entfernung von Gott, die „Urknall-Epoche“ des Kosmos, ihr folgte die „Reinkarnations-Epoche“ in das Tier Homo Sapiens, und dann die „Epoche der Erlösung“ mit Christi Mission als Jesus. Das Letzte Gericht, die neue Epoche ist nur eine weitere Epoche in der Folge dieser für uns in Zeit und Raum jeweils unvorstellbaren Abläufe. Und alles dient nur dem Erwerb einer einzigen Erkenntnis: Liebe deinen Nächsten, und Gott in ihm.

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Man braucht keine Offenbarungen, um ein nächstenliebevolles Leben zu führen.
Gott will aber, dass wir auch die Hintergründe, den „Sinn des Lebens“ aus seiner Sicht kennen.
Dazu zitiere ich acht Offenbarungen und viele Erfahrungen im Buch Über Seele und Gott.
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