Schöpfung




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Inhalt:
Die Grundlagen
Gott und Seelen
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Die Frage nach der Entwicklung von Allem-was-ist von seinen allerersten Anfängen an bis heute ist sicher die spannenste aller großen Fragen. Die Antwort sollte weitestgehend wahr und richtig sein, denn sie ist grundlegend für das Verständnis der Welt und der Menschen heute. Es gibt unzählige Schöpfungsmythen und Fantasien. Und wir alle kennen die Urknall-Theorie und die Evolutionsgeschichte des Homo sapiens.

Im Folgenden beziehe ich mich auf die großen Offenbarungen von Gott und Christus. Die Gedanken sind nicht meine Meinungen. Für alles gibt es Zitate von Gott und Christus! Die oft poetischen Bilder bedürfen aber der vergleichenden Interpretation. Der interessierte Leser sei auf das Buch Über Seele und Gott verwiesen. Dort wirken die Gedanken durch Zitate und Quellenverweise noch lebendiger und authentischer. Hier, am Bildschirm, muss ich abkürzen.

Die Grundlagen

Die wichtigste neue Erkenntnis aus den Offenbarungen von Gott und Christus seit 1840 ist: Die Schöpfung, oder besser: die Evolution der Großen Ganzen Wirklichkeit (kurz: EGGW), beginnt nicht mit Gott oder einer gottähnlichen Schöpfungsenergie! Das sind uralte Mythen einer Zeit, die das heute offenbarte Wissen noch nicht verstehen konnte.
Die EGGW beginnt in großer Stille vor ungefähr 900 Mrd Jahren aus einem Meer reiner Energie. Sie verläuft über mehrere Entwicklungsepochen. Unsere Epoche, die Gottes-Epoche, beginnt mit der Manifestation Gottes vor rund 15 Mrd Jahren aus dem Erbe der vorangehenden Epoche (s. die Zeittafel von Matthaei). Der Urknall des materiellen Universums erfolgt etwas später vor etwa 14 Mrd Jahren (s. die Zeittafel). Auch Christus deutet diese Epochen an, wenn er in den Liebetröpfchen Gottes(LtG) von seinen "Großeltern" spricht. Über Matthaei berichtet Gott von seinen Vorgängern der vergangenen zwei Epochen: Hierogenétes und Prótonous.
Das Buch liefert hierzu ausführliche Erklärungen von Matthaei zur zugrundeliegenden Quantenphysik der geistig-immateriellen Energien und Kräfte.

Sodann gilt es zu verstehen, dass diese fast unendliche Evolution weder autopoietisch, also sich selbst organisierend verläuft, noch von einem Supergott geleitet wird. Die zentrale treibende und lenkende Kraft, der spiritus rector, ist ein unpersönliches geistig kreatives Prinzip. Es initiierte in rudimentärer Form den allerersten Anfang (in der Zeittafel Zahlengeist und Reiner Geist genannt) und entwickelte sich hinfort durch Rückkoppelung in ein universelles Gedächtnis (Akasha Chronik) zu einem immer komplexeren energetischen Leitprinzip.

Diese treibende Kraft kann in unserer Gottesepoche am besten mit "universeller, unpersönlicher Liebe" umschrieben werden. Liebe deshalb, weil diese Kraft in der Beschreibung der Offenbarungen eine Beziehungsenergie ist, die alles mit allem netzartig in Freiheit fördert und verbindet. Christus nennt sie "Liebegeist", "Ich Bin-Gottheit", "Liebe und Leben", Matthaei nennt sie "Ewiger Geist", Gott nennt sie "Gottheit", "Urkraft" oder "die Liebe selbst". Auch der "Heilige Geist" der Bibel deutet auf diese zentrale Kraft. Prana und Chi sind andere bekannte Namen. Hierzu Christus in LtG: „Bitte stellt euch die Ich Bin-Gottheit nicht wie einen irdischen Computer oder Automaten vor, sondern wie ein hochsensibles, fühlendes Wesen ohne eine Körperform. Es beinhaltet alle Wesensmerkmale der gesamten Schöpfung.“

Wir müssen auch verstehen, dass es sich bei dieser Evolution um nicht-materielle, geistige, kurz: immaterielle Welten oder Universen handelt. Unser materielles Universum ist erst vor etwa 14 Mrd Jahren in Erscheinung getreten (s. Zeittafel). Wir müssen uns an die Vorstellung von Multiversen oder Parallelwelten mit anderen Energiearten und anderen physikalischen Parametern gewöhnen, die sich im selben Raum aufs Engste durchdringen. Zum Beispiel liegt ein immaterieller Saturn etwa am selben Ort wie der materielle (Lorber u. Dudde), es gibt eine immaterielle Parallel-Erde, und wir Menschen haben immaterielle Seelenkörper, die als "Auren" in und um unseren materiellen Körper existieren und über die Chakren mit ihm verbunden sind.

Auch die Quantenphysik ist betroffen. Christus und Gott sprechen zuweilen wie Quantenphysiker (Wittek, Dudde, Ltg). Denn auch die immateriellen Energiearten basieren auf Quanten. Matthaei nennt sie "basale Quanten". Sie bilden die Moleküle der immateriellen Körper, Sonnen und Planeten. Und sie bilden auch die materiellen Quanten, die Elektronen, Protonen usw. Christus nennt deshalb die materiellen Quanten "Umhüllungen" von immateriellen basalen Quanten (s. Mysterienschule ab S. 3 unten). Matthaei meint, die viel diskutierten Strings seien basale Quanten. Jedenfalls finden wir hier die lange gesuchte Brücke zwischen der materiellen und der immateriellen Welt, zwischen Körper und Aura, Hirn und Seele.

Dabei ist zu bedenken, dass immaterielle Strukturen nicht so starr sind wie materielle. Sie entstehen und vergehen gemäß dem Denken, Wünschen und Wollen der sie bewohnenden Seelen. Alles Geistige ist Energie. In den immateriellen Welten ist das Geistige eine über basale Quanten direkt wirkende kreative Kraft, die vom zentralen Liebegeist verstärkt wird. So formt unser inneres Wesen unsere Umgebung nach dem Tod, ähnlich wie beim Träumen. Wie problematisch das sein kann und welche Folgen das hat, davon berichten die Kapitel Verstorbene und Reinkarnation.

Hieraus folgt unmittelbar eine physikalische Begründung der Ethik. Wenn sich unser Denken und Wollen nicht in Resonanz, in Harmonie mit dem zentralen Leitprinzip der EGGW befindet, dann wirken wir nicht mehr im Sinne unpersönlicher, universeller Liebe, nicht mehr universell nachhaltig, und dann wird dieses gegensätzliche Denken und Wollen ausgegrenzt. Das ist die tiefe Bedeutung des Sündenfalls und der Grund der Erschaffung des materiellen Universums. Alle unsere zerstörerischen und unterdrückerischen Systeme und Handlungen, kurz: alle unsere Lieblosigkeiten zu Anderen, zur Natur und zur Erde zeigen die Berechtigung der Ausgrenzung unserer Seelen auf die materielle Erde.

Da nicht alle Leser an solchen physikalischen Details interessiert sind, möchte ich Interessierte auch hier wieder auf das Buch Über Seele und Gott verweisen. Dort ist die EGGW anhand der o.g. Zeittafel ausführlich energetisch und quantenphysikalisch beschrieben.

Gott und Seelen

Unsere Schöpfungsepoche ist die dritte, die sog. Gottesepoche. Sie begann mit der Manifestation der universell bewussten Individualität Gott aus dem EG. Nach unserer Gottesepoche wird es weitere Epochen mit Gott und Seelen geben, mit anderen Formen, erweiterter Lebendigkeit und immer freieren Lebensweisen Seelen. Nicht als Kreislauf, wie die östlichen Philosophien meinen, sondern als pulsierende Entwicklung.

Sinn und Ziel ist wachsende Vielfalt lebendiger Freude und Liebe, eingebettet im und geführt vom wachsenden Erfahrungswissen des Universellen Gedächtnisses im Ewigen Geist, der zentralen Urkraft. Das charakteristisch Neue in unserer Gottesepoche ist die Manifestation hochbewusst kreativer Individuen, beginnend mit der Manifestation Gottes aus dem Ewigen Geist(EG), fortgesetzt mit unseren Seelen.

Gott ist das erste universell bewusste kreative Subjekt, eine gegenüber allem Vorangehenden erweiterte Individualität oder Persönlichkeit. „Ich habe mich selbst gestaltet“, sagt Gott in einem altägyptischen Text. Er wurde bzw. hat sich geboren aus dem Liebeskonzept des EG aus den vorangehenden Epochen: "Die Gottheit (der EG) war von Ewigkeit her die alle Unendlichkeit durchdringende Kraft. In der Mitte ihrer Tiefe war ich von Ewigkeit die Liebe und das Leben selbst in ihr." Mit diesen poetischen und zugleich treffend genauen Worten beschreibt Gott bei Lorber diesen Zusammenhang.

Dieser Selbstzeugung folgten Christus (s. Zeittafel ganz unten) und unsere Seelen als Gottes Kinder oder Ebenbilder. Unsere Seelen sind von und aus Gott (Seelenkern) und Christus (Seelenkörper) gezeugte Manifestationen des EG, der alles treibenden zentralen Urkraft. Beim Ewigen Geist können wir nicht fragen, warum er etwas bewirkt. Er wirkt aus sich heraus in Resonanz mit den Erfahrungen der Vergangenheit und formt daraus Akzente für die Zukunft. So wurde die Zeit reif dafür, universelles Bewusstsein und Ich-Individualität auszubilden, mit Wünschen, Entschlusskraft und Willen: Gott.

Warum nun wünschte sich Gott weitere Geistwesen, warum entschloss er sich, unsere Seelen zu erschaffen? Gott hatte ein Problem:
Gott zu Lorber: „Ich war blind wie ein Embryo im Mutterleib“
Gott zu Mayerhofer: „weil Ich, die Liebe selbst, von Andern geliebt sein wollte“
Gott zu Walsch: „Ich konnte mich nicht selbst erkennen, weil nicht nichts war. Mit der Teilung meiner selbst verfolgte ich das Ziel, mich selbst erfahrungsmäßig kennenzulernen. Das ist mein Ideal: dass ich durch euch verwirklicht werde.“
Gott zu Dudde: „Meine Liebe brauchte ein Gefäß, das meine Liebe in Empfang nahm und sie mir dann wieder zurückstrahlte. Nach endlos langer Zeit des Allein-Seins wurde das Verlangen nach einem gegenseitigen Austausch immer stärker.“
Christus zu Wittek: „Die ausschlaggebende Kraft war die hohe und hehre Empfindung, Vater und zugleich Mutter zu sein.“
Gott in LtG: „Wir hatten uns sehnlichst Söhne und Töchter gewünscht, damit wir nicht allein in dem noch kleinen Universum waren.“
Gott im alten Ägypten: „Alleine bin ich! Allein, allein! Allein durcheile ich die kosmischen Einsamkeiten. Siehe, ich öffne die Pforten des Himmels und sende die Geburten zur Erde. In meinen zahlreichen Geburten bin ich die göttliche und geheimnisvolle Seele.“

Diese sieben(!) Offenbarungsquellen sagen alle dasselbe: Gottes Wunsch war das Bedürfnis, Gesellschaft zu haben, sich in einem Anderen zu spiegeln, sich selbst aus einer anderen Position heraus als Liebe zu erkennen.

Damit zugleich entstand 'das Reich Gottes': die Lebenswelt nahe bei Christus und Gott, die ursprüngliche und zukünftige Heimat unserer Seelen. Mystiker, Yogis und Erwachte kennen diesen Zustand aus persönlicher Erfahrung, sie empfinden es als Friede und Stille. Warum wir (unsere Seelen) heute nicht mehr im Reich Gottes sind, warum einige (s. Erwachte) in diesem Leben bereits dorthin gelangen, und wie wir alle wieder dorthin gelangen können, das ist die komplizierte Geschichte von Sündenfall und Erlösung.

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